Moerser SC ist in Aachen ohne Chance

Die Diagonale ist offen bei Sebastian Blum und Frederik Mingers. Der MSC verliert in Aachen mit 1:3.
Die Diagonale ist offen bei Sebastian Blum und Frederik Mingers. Der MSC verliert in Aachen mit 1:3.
Foto: JS

Beim Auswärtsspiel gegen die SG Düren/Aachen hatten sich die Volleyballer des Moerser SC nach dem 3:2-Hinspielsieg „etwas“ ausgerechnet. Doch dann verlor das Team die Partie doch mit 1:3 (24:26, 15:25, 23:25, 13:25).

Im ersten Durchgang gab es eine ausgeglichene Auseinandersetzung. Nach einem 5:5 lag der MSC mit 5:13 zurück, konnte aber wieder ausgleichen. Danach blieb das Team von Trainer Chang Cheng Liu blieb „dran“ und konnte nach erneutem Rückstand bei 19:22 bei 24 ausgleichen. Ein harmloser Angriff, ein technischer Fehler, und der Satz war doch verloren.

Angriff zu wenig effizient

Nach einer 6:5-Führung im zweiten Durchgang lief danach nichts mehr zusammen. Über 6:12 und 9:17 ging der Satz schließlich verloren. Das Moerser Spiel war in allen Elementen schwach, die Angriffe zu wenig effizient nach mittelprächtiger Annahme und der Block kaum existent.

Im dritten Satz schaltete die SG Aachen/Düren einen Gang zurück und wurde prompt bestraft: Moers ging mit 7:6 in Führung, musste bei 13 und 14 Einstände hinnehmen, konnte sich dann aber auf 20:16 absetzen. Tim Elsner war im Mittelteil dieses Satzes mit druckvollem Aufschlag und wirkungsvollen Angriffen besonders stark. Eine positive Körpersprache sorgten für den knappen Moerser Satzgewinn.

Trotzdem fand der MSC dann im vierten Durchgang nicht mehr zurück ins Spiel. Die Luft war von Beginn an schnell raus. Nach einem 1:3-Rückstand gab es einen lauten Zwischenruf in Richtung Schiedsrichter wegen „Ball gehoben“ bei der SG. Dies wurde mit einer „Roten Karte“ und dem 1:4 belohnt. Beim Stand von 4:6 gab es noch einmal ein wenig Hoffnung auf eine Verbesserung des Moerser Spiels. Doch daraus wurde im weiteren Verlauf des Satzes nichts mehr.

Die nächste Bälle wurde auch verschlagen und so lagen die Moerser schnell mit 4:9, dann sogar mit 6:16 zurück. Damit war die Lage fast aussichtslos. Daran änderte auch die Auszeit nichts mehr. Beim Stand von 13:24 gab es noch einen Aufschlagfehler und das Spiel war mit einer 1:3-Niederlge beendet.

Bester Scorer in der Partie bei Moers war ohne Zweifel Tim Elsner, dem vor allem der gewonnene dritte Satz zu verdanken war. Auch Mannschaftsführer Sebastian Blum zeigte eine gute Leistung, obwohl er in der Mitte wiederum vor schwierige Aufgaben in Angriff und Abwehr gestellt wurde. Das übrige Personal mit Licht und Schatten.

Liu, der immer wieder mit positiver Ansprache in den Auszeiten voran ging, gelang es nicht. die Trainingsdefizite zu kompensieren: Zuspieler Pascal Peters war wiederum eine Woche beim Training abwesend und ohne Kontakt zum Trainer, Blum war ohne Training, da er zu einem Lehrgang bei der Bundeswehr in Hamburg musste. Schäperklaus und Wagner waren belastet durch das Verbandsliga-Spiel vom Vortag, Jacob Hofmann aus schulischen Gründen beim Spiel verhindert, Zuspieler Niklas Kotte wegen Verletzung außer Gefecht und Christian Jung durch Urlaub verhindert.