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Moerser SC-Coach Chang Cheng Liu hält den Ball flach

01.04.2010 | 01:45 Uhr
Moerser SC-Coach Chang Cheng Liu hält den Ball flach

Moers. Die Voraussetzungen für den Volleyball-Bundesligist Moerser SC könnten kaum besser sein, wenn er heute, 19.30 Uhr, beim VC Bad Dürrenberg/Spergau in die Play-down-Runde einsteigt.

Schon jetzt flattern die Adler eigentlich mit mehr als nur einem Flügel auch in der kommenden Saison im Oberhaus des Volleyballs herum. Bei vernünftiger Spielweise ist der Klassenerhalt kaum zu verhindern.

Nachdem der VC Franken durch seine Insolvenz direkt im Anschluss an die Normalrunde als erster Absteiger feststand, hat Spergau in eigener Halle am vergangenen Wochenende gegen die Titanen aus Wuppertal das erste Play-down-Spiel 3:2 gewonnen und so frühzeitig den eigenen Klassenerhalt gesichert.

Wuppertal mit sechs
Punkten Rückstand

Wuppertal hat nun bereits sechs Punkte Rückstand auf den MSC. Doch die Adler wollen hoch hinaus: Schon vor dem Lizenzentzug für den VC Franken haben MSC-Trainer Chang Cheng Liu und Mannschaftskapitän Tobias Neumann unisono versichert, dass sie aus eigener Kraft den Verbleib in Liga eins sichern wollen. Ein Vorhaben, das Liu in dieser Woche erneut untermauert hat. Vor knapp zwei Wochen sprachen Liu und Neumann davon, dieses Unterfangen mit vier Siegen in den Hin- und Rückspielen gegen Wuppertal und Spergau erreichen zu wollen. Aber Vorsicht! Spergau steht zwar nicht mehr unter Druck, doch kein Team wird in der frühen Phase der Play-downs ein Spiel abschenken. Schon gar nicht vor den eigenen Fans. Und Wuppertal hat sich auch noch nicht aufgegeben.

In Bad Dürrenberg/Spergau gab es für den Moerser SC in der Normalrunde eine 3:0 „Klatsche“ – im Hinspiel in Moers konnte sich der MSC allerdings mit 3:0 behaupten.

Trotz der Wuppertaler Niederlage gegen Spergau hält MSC-Trainer Chang Cheng Liu den Ball flach: „Die Chancen sind ohne Zweifel gestiegen, aber gesichert sind wir noch nicht. Wir brauchen mindestens einen Sieg, da wir durch unser Satzverhältnis gut dastehen. Ich hoffe, wir können uns in Bad Dürrenberg/Spergau behaupten.“

Der MSC reist bereits am Mittwoch an, übernachtet in Bad Dürrenberg und wird am Donnerstagmorgen in der Jahrhunderthalle trainieren.

Allerdings plagen die Adler weiterhin personelle Probleme: Die Stammspieler Dirk Grübler und Viktor Bird fallen weiterhin aus. Grübler wegen seines gebrochenen Fingers, Bird ist nach seiner langen Verletzungspause wieder vorsichtig ins Training eingestiegen, aber noch nicht einsatzfähig. Sprungbelastungen gehen noch nicht. So liegt wieder die Verantwortung auf der Diagonalen bei Marvin Prolingheuer, in der Mitte bei Henning Wegter und Tim Broshog.

Uwe Zak

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