Moerser Adler unterliegen gleich zweimal

In der Handball-Bezirksliga gab es zum Start ins neue Jahr gleich zwei Lokalderbys: Der SV Neukirchen gewann bei der Moerser Adler HSG III mit 35:26, der TuS Xanten besiegte die „Zweite“ der Moerser Adler mit 33:30.

Moerser Adler HSG III - SV Neukirchen II 26:35 (12:16). Die erste Hälfte verlief ausgeglichen. Das Schlusslicht aus Moers kämpfte tapfer, Neukirchen wurde erst nach dem Seitenwechsel seiner Favoritenrolle gerecht. Der Gast konzentrierte sich nun besser und hatte das Geschehen unter Kontrolle. Bei den Hausherren überzeugte Robert Kolassa, beim SVN das Zusammenspiel zwischen Spielmacher Lars Wittwer und Kreisläufer Dennis Kühn.

HSG III: R. Kolassa 7, Heining 5, Lohr 5, Bosch 3, S. Kügele 2, S. Kolassa 2, Krieger 2.

SVN II: Kühn 7, Giesen 6/1, Heinz 5, S. Zabiensky 4, Wittwer 3, Czymay 3, Penzenstadler 3, Kneißl 2, Toschki 2.

TuS Xanten - Moerser Adler HSG II 33:30 (16:14). Abstiegskandidat Xanten setzte gleich ein Ausrufezeichen, stürzte den haushohen Favoriten aus Moers. Die Hausherren präsentierten sich als geschlossene Einheit – zielstrebig im Angriff und sattelfest in der Defensive. Zudem erwischte Torwart Markus Rohleder einen tollen Tag. Die Adler hingegen blieben vieles schuldig. So ärgerte sich HSG-Trainer Klaus Pannenbecker: „Es war eine katastrophale Einstellung ohne Biss und Kampf.“

TuS: F. Eichler 9, Schmitz 6, Lipovica-Grabe 6, Orlowski 5, Rottes 4, Sacullo 2, Glenk 1.

HSG II: Vanek 11/8, Hanio 5, Knobloch 5, Thiemel 3, Swoboda 3, Best 1, Hüfken 1, Schlie 1.

MTV Dinslaken III - TuS Lintfort 35:27 (15:11). Lintfort bot eine schwache Vorstellung. Insbesondere in der Defensive inklusive Torhüter klemmte es. Im Angriff fehlte der Zug zum Tor. Einzig Daniel Sallach stemmte sich gegen die Niederlage. „Es war zu wenig. Die Niederlage geht daher in Ordnung“, so TuS-Trainer Andreas Michalak.

TuS: Sallach 10, Geimer 5/4, Rose 4, Baumbach 3, Brauckhoff 2, Schatull 1, Markmann 1, Pastors 1.

Rhein/Ruhr: HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen - TB Oberhausen II 39:17 (19:7). Die HSG Vennikel bleibt das Maß aller Dinge. Der verlustpunktfreie Tabellenführer hatte das Schlusslicht aus Oberhausen zu jeder Zeit fest im Griff. „Es war ein entspanntes Spiel und ein Pflichtsieg für uns“, sagte HSG-Trainer Peter Wiedemann. Vennikel erzielte viele einfache Tore mit dem Gegenstoß. Ein Sonderlob verdiente sich der elffache Torschütze Philipp Dickel.

HSG: Dickel 11, Rawabanchsch 6, Giebertz 5, Oploh 4/1, Fischer 4/2, Coß 2, Rosky 2, Wistuba 2, Kullmann 2, Schmidt 1.