Moerser Adler HSG mit Ruhe und Geduld gegen die beste Abwehr

Sein voller Einsatz und seine Tore sind auch Sonntag gegen das Top-Team aus Lank gefragt: Rückraum-Ass Christian Lange, hier in Aktion.Foto:Christoph Karl Banski
Sein voller Einsatz und seine Tore sind auch Sonntag gegen das Top-Team aus Lank gefragt: Rückraum-Ass Christian Lange, hier in Aktion.Foto:Christoph Karl Banski

Während die Konkurrenz die wohlverdiente Osterpause genießt, muss die Moerser Adler HSG bereits eine Woche früher ran.

Und auf die Verbandsliga-Handballer wartet dabei gleich eine ziemlich hohe Hürde – beim Nachholspiel gegen den ambitionierten Tabellendritten Treudeutsch Lank. Angeworfen wird Sonntag, um 11.15 Uhr, im heimischen Henri-Guidet-Zentrum.

Die Gäste stellen ein absolutes Spitzenteam. Der Verein gehört mit dem VfB Homberg und TV Oppum zu einem Trio, das um die Meisterschaft kämpft. Kurios: Treudeutsch Lank hat sämtliche vier Begegnungen gegen seine Widersacher verloren, ansonsten das Parkett stets als Sieger verlassen. So steht Lank im Titelrennen aufgrund eines Drei-Punkte-Rückstandes auf Primus VfB Homberg massiv unter Druck.

Stabile Deckung

Lank verfügt über eine stabile Defensivabteilung – die Beste der gesamten Verbandsliga – die gut miteinander harmoniert. Vor allem das Abwehrzentrum wird geschickt verdichtet, angereichert mit der dazugehörigen Portion Härte und Aggressivität.

Die Schaltzentrale im Angriff, ist – wie ehe und je – von Tim van Bösekom besetzt. Der Spielmacher gibt den Takt vor, macht klare Ansagen, versteht es zudem, ausgezeichnet seine Nebenleute in gute Wurfpositionen zu bringen.

Die Moerser Adler verloren zwar das Hinspiel mit 28:30, waren aber lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner. Und ausgerechnet Torwart Andre Eickhaus, der erst vor dieser Saison von Moers im Paket mit Steffen Pitzen und Florian Upelj nach Lank gewechselt war, „kochte“ in einer hektischen Endphase seine Ex-Kumpel mit zahlreichen Paraden ab.

Die Moerser Adler HSG wird Sonntag mit einem kompletten Aufgebot antreten. Die Hausherren benötigen im Angriff unbedingt die nötige Ruhe und Geduld. Trotzdem darf die Entschlossenheit im Abschluss nicht fehlen. Es gilt zum einen die Lanker Verteidigung in Bewegung zu bekommen. Zum anderen müssen die sich bietenden Torchancen besser und konsequenter genutzt werden als noch zuletzt gegen Mülheim.