Moerser Adler HSG: Kräftemessen auf Augenhöhe
08.02.2012 | 15:46 Uhr 2012-02-08T15:46:00+0100
Wer nicht mithält, fällt gnadenlos durch das Raster. Aufgrund der unglaublichen Ausgeglichenheit der Handball-Verbandsliga sind Schwächeperioden oder Formkrisen strikt verboten.
Der Abstieg schwebt wie ein Damoklesschwert über einer Vielzahl der Vereine. Mit im Topf – die Moerser Adler HSG. Das Lau-Team tritt Samstag, um 19 Uhr, beim VfB Homberg an.
Sicherlich verdient diese Partie das Prädikat Lokalderby. Ob diese Eigenschaft jedoch für mehr Unruhe und Nervenflattern sorgt, als die Kontrahenten Woche für Woche im Abstiegskampf schultern müssen, sei dahingestellt.
Robuste Gangart
Auch den Gastgebern geht es momentan nicht besonders gut. Die Mannschaft kennt kaum noch das gute Gefühl des Sieges – der VfB wartet seit sechs Spieltagen auf einen doppelten Punktgewinn, immerhin gab es drei Unentschieden.
Die Defensive ist in vielen Situationen nicht standhaft, jedoch robust. Im Angriff überwiegen individuellen Fähigkeiten, zudem wird versucht den kompletten Rückraum in aussichtsreiche Schuss-Positionen zu bekommen.
„Es wird ein Kräftemessen auf Augenhöhe“, ist HSG-Trainer Dieter Lau sicher. „Daher ist es für meine Mannschaft immens wichtig, die technischen Fehler in den Griff zu bekommen. Um die Moral, den Kampfgeist meiner Jungs mache ich hingegen wenig Sorgen.“
Wachsam bleiben
Die Adler müssen sich vor allem mit der Abwehrarbeit die nötige Sicherheit holen. Und neben der aggressiven Einstellung ist es ratsam, stets wachsam zu bleiben. Die Spieler schliefen zuletzt gegen den SV Schermbeck zu oft bei den sogenannten „Abprallern“, zogen mehrfach den Kürzeren. Für den Angriff kann es nur lauten: Manchmal ist weniger eindeutig mehr. Soll heißen, die Würfe bedacht und gezielt zu setzen – und nicht Vogelwild zu werfen, bis endlich ein Tor herausspringt.
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