Moerser Adler fehlt ein Sieg gegen ein Top-Team

Will in Oppum eine Überraschung landen: Adler-Kreisläufer Henrik Bullermann (mit Ball)Foto:Markus Joosten
Will in Oppum eine Überraschung landen: Adler-Kreisläufer Henrik Bullermann (mit Ball)Foto:Markus Joosten
Foto: WAZ FotoPool

Die Moerser Adler HSG möchte weiterhin durchstarten. Es hat seine Zeit gedauert, aber die Leistungen werden sichtlich stabiler.

Die Verbandsliga-Handballer stehen diesmal allerdings vor einer hohen Auswärtshürde. Die Lau-Mannen treten Samstag, um 18.15 Uhr, beim TV Oppum an.

Die Hausherren stehen bereits massiv unter Druck. Möchte der Verein weiterhin zum Kreis der Aufstiegskandidaten gehören, sind Siege in Zukunft die Pflicht. Zur Lage: Der TV Oppum, Tabellendritter (16:6 Punkte), hat bereits einen deutlichen Rückstand auf den souveränen Primus VfB Homberg (21:1).

Auch wenn Oppum die große Konstanz fehlt, die Heimbilanz ist nach wie vor blütenweiß. Die Mannschaft kann sich auf ihre überzeugende Heimstärke verlassen, zumeist gestützt auf eine robuste, aggressive und zweikampfstarke Defensive. Hier wird nicht lange gefackelt, sondern zugepackt. Ein weiteres Plus ist nach Ballgewinnen der Vortrag des Gegenstoßes.

Außenseiterrolle

Im Angriff greift eine Kombination aus taktischen Mitteln sowie einer ausgezeichneten Wurfkraft aus dem gesamten Rückraum.

Die Moerser Adler HSG ist sicherlich in der Außenseiterrolle, aber nicht chancenlos. Die Gäste haben es zuletzt geschafft, den Knoten zu lösen. Insbesondere die Deckung wirkt immer stabiler, die Mannschaft rückt zusammen, harmoniert mittlerweile besser. Großen Beitrag dazu leistet das Torhütergespann – Tobias Kokott und Benedikt Thissen. Moers ist im Angriff immer dann stark, wenn das spielerische Konzept im Vordergrund steht, angereichert mit Individualität. Ist es anders herum, läuft es allerdings eher schlechter.

Angemerkt sei noch: Die Moerser Adler HSG hat zuletzt gleich viermal in Serie nicht verloren. Aber dem Verein ist es bislang auch noch nicht geglückt in der laufenden Meisterschaft einen Top-Verein von den ersten sieben Tabellenplätzen zu schlagen.