Medaillenflut für die Trainingsgemeinschaft

Die Trainingsgemeinschaft der Freien Schwimmer Rheinkamp und des SC Blau-Weiß Moers holten reichlich Edelmetall beim Hochsauerland-Schwimmfest in Meschede.
Die Trainingsgemeinschaft der Freien Schwimmer Rheinkamp und des SC Blau-Weiß Moers holten reichlich Edelmetall beim Hochsauerland-Schwimmfest in Meschede.

Mitten im Sommer hatten jetzt Wärmemäntel und Winterjacken Hochkonjunktur beim 41. Hochsauerlandschwimmfest in Meschede. Zu den unangenehm kühlen Temperaturen kam zwischendurch auch der bange Blick nach oben, aber bis auf wenige Schauer blieb der große Regen zum Glück aus. Traditionell bestreiten die Schwimmer der Moerser Trainingsgemeinschaft, bestehend aus Freie Schwimmer Rheinkamp und Blau Weiß Moers, hier den Abschluss-Wettkampf vor den Sommerferien. Die Aktiven ließen sich aber zu keiner Zeit durch das kühle Wetter beeinträchtigen.

Insgesamt starteten 425 Schwimmer aus 24 Vereinen. Für die Jahrgänge 2003 bis 2007 wurden die besten Einzelleistungen einer 50 Meter Strecke mit einem Pokal geehrt. Den ersten Platz erreichte Louis Lenn Schultz über 50 m Freistil im Jahrgang 2004 mit 251 Punkten in 33,70 Sekunden. Nils Steiner (03) wurde Zweiter (216, 35,44). Christian Smyk (05) erreichte mit 42,64 Sekunden über 50 m Freistil 124 Punkte und wurde ebenfalls Zweiter in seinem Jahrgang. Jurij Astrovski (06) schlug über 50 m Freistil nach 42,28 Sekunden an, belegte mit 127 Punkten Rang zwei.

Saskia Wens belegt Platz acht

Die 50 m Strecken wurden auch für alle Jahrgänge mit Finalläufen der acht Besten geschwommen. Saskia Wens (94) erreichte im Vorlauf über 50 m Schmetterling Rang zwei (32,51). Im Finale wurde sie Achte. Für Julia Horchmer (01) wurde es e spannend: Den 50 m Freistil Vorlauf beendete sie zeitgleich mit der ein Jahr älteren Hanna Padberg vom SSV Meschede. Daher mussten beide in einem Duell den letzten Platz im Finallauf ausschwimmen. Hier schlug Julia Horchmer in Bestzeit (29,92) an, musste sich aber der Sauerländerin (29,36) geschlagen geben.

Hannah Seifert (98) startete im Finallauf über 50 m Freistil und erreichte in 30,44 Sekunden den siebten Platz in der offenen Wertung. Bei der Jahrgangswertung vergoldete sie jeden Start in persönlicher Bestzeit: 100 m Freistil 1:07,90; 200 m Freistil 2:25,74; 200 m Rücken 2:48,71; 50 m Freistil 30,40; 100 m Freistil 1:19,34. Dies gelang Julia Horchmer (01) ebenfalls: 100 m Freistil 1:09,16; 200 m Freistil 2:38,76; 50 m Freistil 30,92; 200 m Lagen 2:59,51.

Louis Lenn Schultz (04) nahm neben dem Pokal für die 50 m Strecke insgesamt acht Goldmedaillen mit nach Hause. Er siegte über 50 m Schmetterling in 41,93, 50 m Rücken in 43,64, 50 m Freistil in 33,70 Sekunden, 100 m Freistil in 1:14,97, 200 m Freistil in 2:46,79, 200 m Rücken in 3:22,62, 100 m Rücken in 1:32,15 sowie 200 m Lagen in 3:18,09 Minuten. Ebenfalls Podiumsplätze ergatterte Jurij Astrovski (06): Zweiter über 50 m Schmetterling (52,81), über 100 m Freistil (1:42,06), über 100 m Brust (1:58,55) sowie über 50 m Freistil (42,28). Bronze erhielt er für die Strecke über 100 m Rücken in 1:52,59 Minuten.

Fünfmal Zweite

Seine Schwester Lilia (04) wurde fünfmal Zweite: 50 m Brust in 49,78 Sekunden, 100 m Freistil in 1:29,04, 200 m Freistil in 3:20,18, 100 m Brust in 1:48,21 und 200 m Lagen in 3:38,88 Minuten. Den ersten Platz erreichte sie über 200 m Brust in 3:45,68 Minuten.

Christian Smyk (05) erhielt viermal Silber für 50 m Schmetterling in 52,19, 50 m Rücken in 52,04, 50 m Freistil in 42,64 Sekunden und 100 m Rücken in 1:58,22 Minuten. 100 m Freistil schwamm er in 1:35,03 Minuten und sicherte sich Bronze.

Nils Steiner (03) erschwamm sich zweite Plätze über 50 m Schmetterling (44,96) 50 m Freistil (35,44), 100 m Freistil (1:18,92), 200 m Freistil (2:50,79), 100 m Schmetterling (1:41,53) und 200 m Lagen (3:26,16). Sein gleichaltriger Vereinskamerad Simon Kiekow schlug sowohl über 100 m Schmetterling mit 1:56,75 Minuten als auch über 200 m Lagen nach 3:38,88 Minuten nach ihm an und wurde Dritter. Mirko Kiekow (2005) hatte sich am ersten Tag beim Hochsauerlandschwimmfest verletzt, konnte daher nicht mehr starten. Zuvor holte er sich über 50 Meter Brust die Bronzemedaille.

Lukas Reinkober (00) schlug über 200 m Freistil nach 2:50,54 Minuten in Bestzeit an und erhielt Bronze. Sein Bruder Dennis (97) erhielt für 100 m Freistil (1:02,98) und 100 m Rücken (1:20,19) Gold und für 50 m Rücken (37,58) sowie 200 m Freistil (2:41,53) jeweils in Bestzeit Silber. Jan Hendrik Harder erschwamm über 100 m Rücken eine neue Bestzeit mit 1:25,69 Minuten und erhielt die Silbermedaille. Erman Baglan (97) gewann über 200 m Lagen in persönlicher Bestzeit von 3:18,53 Minuten Gold.

Felix Baum (04) absolvierte die 50 m Schmetterling in 51,16 Sekunden und schlug so als Zweiter an, über 50 m Brust wurde er in 50,72 Sekunden Dritter. Silber erhielt über 100 Meter Brust (1:52,67). Simon Horchmer (04) schlug nach ihm an (1:59:65) und bekam Bronze.

Sebastian Sendatzki (06) gewann über 50 m Brust Gold in 1:00,11 Minuten. Elea Pukownik (05) erhielt für 50 m Schmetterling in 54,91 Sekunden die Silber. Leonie Klimas (04) holte über 100 m Schmetterling Gold in 2:06,31 Minuten. Paula Krügler (03) siegte über 100 m Rücken in 1:29,09 Minuten und 200 m Freistil wurde sie Zweite (2:45,02).

Lena Weyers feiert Geburtstag

Lena Weyers (03) feierte ihren Geburtstag in Meschede und beschenkte sich selbst mit neuen Bestzeiten und drei Silber- und einer Goldmedaille. Sie siegte über 200 m Lagen in 3:05,84 Minuten, Silber erhielt sie für 100 m Rücken in 1:27,15; 200 m Schmetterling gewann sie in 3:39,84 Minuten. Über 100 m Freistil schlug sie als Zweite nach 1:16,03 Minuten nach Aleyna Can (03) an, die in 1:15,16 Minuten siegte. Sie gewann auch die 200 m Freistil Strecke in 2:44,16 Minuten vor Vereinskameradin Paula Krügler (2:45,02).

Im Jahrgang 2003 gewann Julius-Rüdiger Falk über 200 m Lagen Gold (3:24,71). Nach einem Auslandsjahr in den USA meldete sich Kristine Schweifer (99) zurück und belegte über 100 m Rücken Rang zwei (1:27:15).

Auch Klara Gollor (03), Marlene Eichholz (03), Friedrich Bela Schmidt (04), Kai Rosenau (97) und Nina Welting (04) zeigten sehr gute Leistungen.