Luis Esser fiebert der Rennsaison entgegen

Kartfahrer Luis Esser aus Neukirchen-Vluyn hat sich für 2015 viel vorgenommen.
Kartfahrer Luis Esser aus Neukirchen-Vluyn hat sich für 2015 viel vorgenommen.

Es wird ein spannendes Jahr für den zehnjährigen Luis Esser aus Neukirchen-Vluyn.

Der Nachwuchsrennfahrer tritt in der stärksten Kart-Renn-Serie Deutschlands an und hat die Top-Ten-Ränge fest im Visier. Als einziger Bambini aus Nordrhein-Westfalen wird er durch den ADAC-Nordrhein unterstützt.

Alles fing mit einem Bagger auf dem elterlichen Grundstück an. „Wir haben unseren Garten umgebaut, dabei hat Luis großen Gefallen an den Baufahrzeugen gefunden“, verrät Vater Thomas Esser. Danach war Luis infiziert, das erste Kart wurde gekauft und es ging auf die Rennstrecke. Bereits mit acht Jahren stand er bei seinem ersten Rennen in Kerpen am Start. „Die Strecke in Kerpen ist einfach toll, dort sind auch Michael Schumacher und Sebastian Vettel das erste Mal Kart gefahren“, eifert Luis seine Vorbildern nach.

Drei Rennen des Winterpokals

Schnell folgten die ersten Erfolge. 2014 gewann Luis Esser drei Rennen des Winterpokals in Emsbüren (Niedersachen) und behauptete sich ebenfalls im Westdeutschen ADAC Kart Cup. Zum großen Showdown kam es beim ADAC-Bundesendlauf in Templin, 100 Kilometer nördlich von Berlin gelegen. Bei dem Rennen trafen die besten 34 Bambini aus ganz Deutschland aufeinander und Luis beendete das Rennen als hervorragender Zwölfter.

Für 2015 hat sich der Schüler der Hundertwasser-Schule in Neukirchen-Vluyn einiges vorgenommen. Neben der regionalen Meisterschaft, steigt er in das ADAC Kart Masters auf.

Fünf Rennen

Die Rennserie des Autoclubs aus München ist die stärkste in Deutschland und besteht aus fünf Rennen im gesamten Bundesgebiet. Gefahren wird in Hahn, Kerpen, Oschersleben, Ampfing und Wackersdorf. Luis‘ Zielsetzungen für die neue Saison sind schon jetzt klar gesteckt: „Im WAKC möchte ich schon gerne auf dem Podium stehen. Deutlich schwerer wird es im ADAC Kart Masters, wenn ich dort den Sprung in die Top-Ten schaffe bin ich glücklich.“

Unterstützung erhält er dabei vom ADAC Nordrhein, der Regionalclub wurde auf den jüngsten Fahrer im Bambini-Feld aufmerksam und nahm ihn in seinen Förderkader auf. Bereits in der Vergangenheit wurden zahlreiche Talente auf dem Weg in den professionellen Motorsport durch den ADAC unterstützt.