Luis Esser erreicht seine selbstgesteckten Ziele nicht

Für Luis Esser lief es dieses Mal in Oschersleben nicht so rund
Für Luis Esser lief es dieses Mal in Oschersleben nicht so rund

Dass es im Sport nicht immer gleich läuft, merkte jetzt der junge Kartfahrer Luis Esser. Bei der dritten Veranstaltung der stärksten Rennserie Deutschlands, dem ADAC Kart Masters, erreichte der Bambini seine selbstgesteckten Ziele dieses Mal nicht.

1018 Meter langer Kurs

In der etropolis Motorsportarena Oschersleben wartete die nördlichste Station des AKM-Rennkalenders auf die 187 Fahrerinnen und Fahrer. Auf dem 1018 Meter langen Kurs, der als Hochgeschwindigkeitsstrecke bekannt ist, wollte auch der Neukirchen-Vluyner an seine tollen Leistungen anknüpfen und viele Meisterschaftspunkte sammeln.

Doch schwierige Wetterbedingungen bescherten Esser bereits im Zeittraining erste Probleme. Der junge Förderpilot des ADAC Nordrhein . beendete das Zeittraining auf Position 15. Teilweise starker Regen hatte ihm das Leben schwer gemacht.

„Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden. Aber ich werde weiter alles geben, um mich noch nach vorne zu kämpfen“, erklärte der erst zehnjährige Rennfahrer ehrgeizig. Ab der Mittagspause blieb es auch trocken, so dass die Heats bei besten Bedingungen stattfanden. Luis Esser gab alles, doch auch hier lief es nicht so rund wie zuletzt, als er sich gleich zweimal eine Pole-Position sicherte. Mit Positionen 16 und 15 belegte er den Startplatz 15 im ersten Rennen.

Bei viel Sonnenschein und warmen Temperaturen griff Luis Esser wieder an. Der Youngster aus dem MSR Racing Team hatte die Top-Ten vor Augen. Doch auch im Rennen fand er nicht zu seiner gewohnten Form. Mit Platz 16 sicherte er sich zwar noch ein paar Meisterschaftspunkte, war aber dennoch nicht zufrieden. In den 14 Rennrunden lief es für den Birel-Piloten einfach nicht rund.

Im zweiten Rennen kam es für den jungen Kartfahrer noch schlimmer: Bereits nach dem Start wurde er in einem Unfall verwickelt und musste das Rennen mit einem krummen Kart beenden. Trotzdem machte er noch einige Positionen gut und wurde auf Rang 24. abgewinkt.

Nach den erfolgreichen Tests lag dieses Ergebnis für Luis Esser unter den eigenen Erwartungen. „Mit dem Wochenende bin ich nicht zufrieden. Aber so ist der Sport. Da läuft es halt nicht immer gleich gut. Da hilft nur abhaken, nach vorne schauen und aus den Erfahrungen lernen.“, zog der Zehnjährige sein Fazit.

Die nächste Chance, sein ganzes fahrerisches Können unter Beweis zu stellen, hat er bereits am Wochenende. Dann reist er mit seinem Team zu einer seiner Lieblingsstrecken nach Hahn zum Westdeutschen ADAC Kart Cup.