LG Alpen ist top beim Kevelaer Marathon

Die erfolgreichen LG-Läufer in den roten Jacken auf der obersten Stufe des Siegerpodests: (von links) Fernando Concha, Kevin Schmelzer und Sascha Hubbert.
Die erfolgreichen LG-Läufer in den roten Jacken auf der obersten Stufe des Siegerpodests: (von links) Fernando Concha, Kevin Schmelzer und Sascha Hubbert.

Beim ersten Marathon des Jahres in Kevelaer zeigten die Aktiven der LG Alpen, warum die Lauf-Gemeinschaft als Topadresse für Marathonläufer gilt.

Alle fünf LG-Athleten kamen unter die ersten 25 Finisher, womit das Alpener Team zum wiederholten Male mit großem Abstand die Mannschaftswertung gewann. Und das bei katastrophalen Wetterbedingungen mit drei Grad Celsius, bei Hagel und Sturm. Doch die Läufer trotzten dem Wetter, bei dem die meisten kaum vor die Türe gehen würden, „geschweige denn Sport zu treiben“, schmunzelte nachher LG-Laufwart Wilhelm Schmitz.

Schnellster Läufer der LG Alpen war die „katalanische Rakete“ Fernando Concha, wie Schmitz den Klasseläufer gerne nennt. Concha lief als Tempomacher vier der sieben Runden für seine Mannschaftskollegen und zeigte dann wie stark seine derzeitige Form schon ist. Er steigerte sein Tempo von 4.30 Minuten pro Kilometer auf ein Tempo unterhalb von vier Minuten, überholte einen Läufer nach dem anderen und wurde in 2:58:36 Stunden Gesamtsechster und Zweiter in der Altersklasse M30. Geschlagen lediglich von seinem Vereinskollege Marc-Andre Ocklenburg, der allerdings für seinen Hauptverein Ayyo Essen gestartet war.

Kevin Schmelzer mit tollem Debüt

Sascha Hubbert ging das Rennen schnell an und wollte auf eine Endzeit von 2.50 Stunden laufen. Ab Kilometer 34 hatte Hubbert aber mit der nassen Kälte zu kämpfen, musste sein Tempo drosseln und kam schließlich mit Krämpfen – aber in einer tollen Zeit von 3:04:19 Stunden – als Sieger in der Männerhauptklasse (MHK) ins Ziel.

Kevin Schmelzer legte ein lupenreines Marathondebüt hin. Er hielt sich komplett an die Vorgaben seines Trainers und blieb 36 Kilometer in der Gruppe mit den LG-Läufern. In der letzten Runde zog der Neuzugang der LG Alpen das Tempo sogar noch an und kam in 3:04:47 Stunden als Zweiter der MHK ins Ziel, satte zehn Minuten unter der Wunschzielzeit. „Trotz der Wetterbedingungen hat mein erster Marathon super viel Spaß gemacht“, freute sich Schmelzer im Ziel. „Grad das Laufen mit meinen Vereinskollegen und Achim Baumgarth von Ayyo Essen war super, wir haben uns immer in der Tempoarbeit abgewechselt und uns gegenseitig geholfen. Ich bin super zufrieden“.

Diese drei Athleten bildeten auch die Mannschaft der LG Alpen, die schließlich zum wiederholten Male die Mannschaftswertung klar gewonnen hat.

Florian Erlinghagen kam aus Dortmund nach Kevelaer um mit seinen Vereinskollegen an den Start zu gehen. Erlinghagen lief ein konstantes Rennen mit leichter Steigerung zum Ende und fing in 3:14:02 Stunden auf der Ziellinie Markus Stricker noch ab. Stricker hat seine persönliche Bestzeit um mehr als zehn Minuten verbessert und endlich sein Ziel erreicht unter 3.15 Stunden zu finishen. In 3:14:09 Stunden freute er sich im Ziel. Der frischgebackene Vater, der zuletzt nur wenig Schlaf gefunden hat, musste die letzten zehn Kilometer kämpfen. Aber sein Wille war stark genug.