Kooperation freut sich über Bronze

Die U16 der Kooperation freut sich über den Gewinn der Bronzemedaille: (oben von links) Trainer Michael Sonfeld, Merrit Bayer, Josephine del ben, Franziska Keller; (unten von links) Annalisa del ben, Janina Cremanns, Johanna Keller. Es fehlen Hanna Bernatz, Sina Malin Brücks, Kim Janßen und Roland Cremanns.
Die U16 der Kooperation freut sich über den Gewinn der Bronzemedaille: (oben von links) Trainer Michael Sonfeld, Merrit Bayer, Josephine del ben, Franziska Keller; (unten von links) Annalisa del ben, Janina Cremanns, Johanna Keller. Es fehlen Hanna Bernatz, Sina Malin Brücks, Kim Janßen und Roland Cremanns.

Da staunten die Verantwortlichen und vor allem die jungen Spielerinnen des weiblichen U16 Nachwuchses der Faustballkooperation Spielvereinigung Rheurdt-Schaephuysen/TV Asberg nicht schlecht: Trotz mäßiger bis schlechter Saisonleistungen belegten sie in der Schlussabrechnung der Saison mit einem einzigen Ball vor dem TV Voerde doch noch den dritten Tabellenplatz in der rheinischen Verbandsliga.

Motivation und Einstellung

„Ich rangiere am Rande der Kapitulation. Was in Sachen Schule und Verpflichtungen auf unsere jungen Menschen einprasselt, das ist nur sehr schwer mit Vereinsarbeit zu vereinbaren. Kommt dann noch eine eher nicht zielgerichtete eigene Motivation und Einstellung dazu, dann wird es schwierig, eine Erfolgsgeschichte zu schreiben“, macht Erfolgscoach Michael Sonfeld aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Die Mädels haben durchweg gutes bis sehr gutes Potenzial, aus dem eine Spitzenmannschaft geformt werden könnte. Nur wenn man dann ständig vor fast leeren Hallen steht, dann fällt einem auch nach so vielen Jahren der Einsatz manchmal selber schwer“.

Damit kann die Kooperation als Nachrücker mit dieser Mannschaft erstmals an einer norddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Unter dem Motto „Eins-Zwei-Drei-Dabei“ hat sie jetzt kurzfristig die Meldung an den TSV Essel bei Stade trotz aller widrigen Umstände dennoch abgegeben.

„Wir möchten ja keine Spaßbremsen sein. Aber wenn wir in Stade so richtig einen auf die Hose bekommen, dann soll das nicht unbedingt das Verdienst der Trainer und Betreuer alleine sein“, erklären Roland Cremanns und Michael Sonfeld unisono. Besonnen und erfahren laufen jetzt die Vorbereitungen zur Reise an.

Unterkunft, Bus und Verpflegung

Schließlich müssen Unterkunft, Bus, Verpflegung und sportliche Leitung stimmen. Und vor allem sollten alle Mädels gut vorbereitet in die Partien gehen.

Mit am Spielfeldrand und zur weiblichen Betreuung sind Isis Götte und Nina Schüren mit am Start. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man als Spielerin bei so einer Meisterschaft mächtig Fracksausen bekommen kann. Da wollen Nina und ich gerne den Mädels zur Seite stehen“ sagt Isis Götte, die seid der letzter Saison zum Damenkader gehört.