Klassenerhalt ist in greifbarer Nähe

Für den GSV Moers (gelb), hier im Spiel beim VfL Bochum II, reicht am Sonntag bei Borussia Bocholt ein Punkt. Dann wäre der Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach.Foto:Dietmar Wäsche
Für den GSV Moers (gelb), hier im Spiel beim VfL Bochum II, reicht am Sonntag bei Borussia Bocholt ein Punkt. Dann wäre der Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach.Foto:Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ-Fotopool

Obwohl sie am vergangenen Pfingstwochenende selbst nicht kickten, hat sich die Situation im Abstiegskampf vor dem letzten Spiel der Regionalliga-Fußballerinnen des GSV Moers entspannt. Grund dafür ist, dass sich die Alemannia aus Aachen tatsächlich noch am letzten Spieltag durch einen 1:0-Erfolg über Sindelfingen gerettet hat und auch in der Spielzeit 2015/16 in der 2. Bundesliga antreten wird.

Dadurch steigen aus der Regionalliga nur zwei Teams ab. Und deshalb reicht den Moerserinnen am Sonntag um 13 Uhr bei Borussia Bocholt auch bereits ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Selbst bei einer Niederlage, wäre der GSV erst dann abgestiegen, wenn Solingen (gegen den MSV Duisburg II) und Heike Rheine (bei Bayer Leverkusen II) ihre Spiele gewinnen würden. Und Rheine müsste dann auch noch zehn Tore aufholen.

Offensive Marschrichtung

„Aber diese Rechnerei interessiert uns nicht. Wir wollen mindestens einen Punkt, wenn nicht gar den Dreier mit nach Hause nehmen“, stellt Trainer Gerd Orzeske dann auch unmissverständlich klar, wie er mit seinem Team die Partie in Bocholt angehen will. „Wir werden an unserer offensiver Marschrichtung sicherlich nichts ändern.“

Die Bocholterinnen haben 32 Punkte gesammelt, belegen damit derzeit Rang acht. Im Hinspiel gab es ein 1:1 und ein erneutes Unentschieden würde hundertprozentig dem Dino der Liga ein weiteres Jahr in der Regionalliga bescheren. „Wir können uns jetzt selbst für die tolle Rückserie belohnen und am kommenden Donnerstag im Niederrheinpokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach befreit aufspielen“, so Orzeske. „Aber zunächst gilt erst einmal unsere ganze Aufmerksamkeit der Partie bei der Borussia. Deshalb werden wir auch die Spannung hochhalten, wenn auch der Druck ein wenig von meinen Spielerinnen abgefallen ist.“

Personell gibt es im Lager der „Gräfinnen“ keine Probleme. Alle Spielerinnen sind fit. „Die Pause über Pfingsten hat uns allen gut getan, einige Spielerinnen konnten ihre Blessuren auskurieren“, so Orzeske abschließend. „Große Veränderungen in der Anfangsformation wird es nicht geben. Wir sind bestens gerüstet.“