Kapitän Besic nach Remis selbstkritisch

Kritik übte Ermin Besic an diesem Spieltag nur an sich selbst. Sein zweites verlorenes Einzel sah der Tischtennisspieler des TuS 08 Rheinberg als ausschlaggebend für das 8:8 (34:34)-Remis nach insgesamt viereinhalb Stunden im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen den Titelaspirant WRW Kleve.

„Wir hätten gewonnen, wäre ich nicht gewesen. Ich führe 2:0 und gebe das Spiel dann noch aus der Hand“, ärgerte sich der Mannschaftssprecher über die Niederlage gegen Cedric Görtz beim Stand von 7:5. So kam der Tabellenführer noch einmal an die bis dato vor 45 Zuschauern überzeugenden Rheinberger heran. Jens Menden baute die Führung mit einem knappen 3:2 noch zum 8:6 aus. Im Gegensatz zu einem ersten Einzel unterlag Thomas Büssen danach im fünften Satz. Mit 8:7 ging es für Nikolai Solakov/Besic ins Schlussdoppel. Nach dem ersten gewonnen Satz entschied danach allerdings das gegnerische Top-Duo alle drei Sätze für sich. Im Hinblick auf den Aufstieg sind die Rheinberger weiterhin gut im Rennen. „Zu 99,9 Prozent sind wir aufgestiegen. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn gegen Hamborn noch etwas anbrennt“, meinte Besic im Hinblick auf den letzten Spieltag am 19. April. Punkte: Solakov (2),Ciuberek (2), Menden (2), Büssen, Solakov/Besic.