In Oberhausen wartet die nächste Hürde

Eine schwere Muskelzerrung setzt den Sonsbecker Sebastian Santana länger außer Gefecht.Foto:Fischer, Armin (arfi)
Eine schwere Muskelzerrung setzt den Sonsbecker Sebastian Santana länger außer Gefecht.Foto:Fischer, Armin (arfi)

Man hätte am vergangenen Sonntag meinen können, ganz Sonsbeck habe statt von der Grillwurst mit den Röstaromen zu probieren in einen großen Eimer voller Glückskekse gegriffen. Jedenfalls strahlten die Anhänger des Fußball-Oberligisten SV Sonsbeck nach dem überraschenden 1:0-Erfolg über den Aufstiegsaspiranten Wuppertaler SV gegenseitig um die Wette..

Dabei war schon die Ersatzbank des SV Sonsbeck mit verletzten Spielern gut gefüllt. Bastian Grütter zog sich bei einem Skiunfall eine Knieverletzung zu, die ihn nach Informationen seines Trainers Thomas Geist „für zwei bis drei Wochen“ bremst. Noch länger wird die Pause für Jonas Gerritzen ausfallen, der sich erneut mit einer Muskelverletzung verabschiedete.

Und mit dem Wuppertaler Spiel hat sich die Verletztenliste des SV Sonsbeck um zwei weitere Namen verlängert. Eine nur leichte Zerrung hat Michel Tißen davongetragen, die einen Einsatz am Sonntag in Oberhausen und wohl auch anschließend im Abstiegsduell mit Schwarz-Weiß Essen nicht zulassen wird. „Eine Pause von vier bis sechs Wochen“, so lautete die Prognose bei dem erst während der Winterpause verpflichteten Sebastian Santana. Der Grund ist eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel, die sich der Angreifer in der 20. Minute des Wuppertaler Spiels zugezogen hatte.

Neben den genannten Sonsbecker Spielern, die gegen die Oberhausener U23 auf dem Kunstrasen unterhalb des Niederrhein-Stadions auf keinen Fall zum Einsatz kommen werden, gehört auch noch Mittelfeldspieler Fabian Wenten zu den Ausfällen. „Er befindet sich nach seinem Mittelfußbruch allerdings wieder im Aufbautraining, muss jetzt nur aufpassen, dass er seinen in Mitleidenschaft gezogenen Fuß am Anfang nicht zu stark belastet“, sagte Thomas Geist, der in diesem Fall von einem „Hoffnungsschimmer“ sprach.

Kürten dürfte beginnen

Von daher dürfte die Formation, die der Sonsbecker Trainer für das morgige Spiel in Oberhausen auf dem Zettel hat, nicht allzu viele Spielräume enthalten. Im Wesentlichen sollte es die Mannschaft sein, die zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen den Wuppertaler SV auf dem Platz stand: In der Innenverteidigung mit Timo Kürten, der seine Sache gegen Wuppertal mehr als ordentlich machte, so dass kein Grund bestehen sollte, ihn gegen Robin Schoofs zu wechseln. Marvin Hitzek dürfte auf der rechten Seite der Viererkette verteidigen und Max Fuchs als Stoßstürmer eingesetzt werden, der sich auf dieser Position mit Jonas Kremer abwechseln könnte. Je nach Spielverlauf könnte der A-Jugendliche Jan Pimingstorfer ins Spiel kommen, um mit seiner Schnelligkeit und Ballsicherheit für frischen Wind zu sorgen.

Das sieht aus Sicht von Thomas Geist nicht einmal schlecht aus. Auch wenn der Sonsbecker Coach davon ausgeht, dass die Wuppertaler nach der in der Höhe überraschenden 1:6-Niederlage in Bösinghoven Verstärkung aus dem Regionalliga-Kader bekommen werden, sieht er die Möglichkeit auf Punkte. „Ich sehe uns nicht chancenlos“, sagte Geist und erinnerte an das Hinspiel, das seine Mannschaft durch zwei Kremer-Tore mit 2:0 gewann.