Happy End in Krefeld bleibt aus

Tennis-Regionalliga Herren 65: Blau-Weiß Krefeld – TC Blau-Weiß Kamp-Lintfort 5:4. Die Kamp-Lintforter zeigten ihre beste Saisonleistungin der Begegnung mit dem HTC BW Krefeld. Obwohl die Klosterstädter bereits vor dem Spiel als Absteiger feststanden, knieten sie sich mit großem Engagement in ihre Einzel, aus denen sie mit einer völlig überraschenden 4:2 Führung kamen.

Im Spitzeneinzel zwang Huug van Wingerden seinen Gegner mit seinen variablen Schlägen immer wieder zu Fehlern, was letztlich zu einem überzeugenden 7:5, 6:2-Sieg des Kamp-Lintforters führte. Hans Joosten strapazierte die Nerven der mitgereisten Fans durch viele lange Ballwechsel, setzte sich aber nach zwei Stunden Spieldauer mit 6:1 und 7:5 durch. Den knappsten Erfolg für die Gäste verbuchte Mannschaftsführer Werner Hein, der seinen Krefelder Kontrahenten in einem Marathonmatch mit 7:5, 5:7 und 12:10 im Match-Tiebreak bezwang.

Für den vierten Punkt sorgte der erstmals eingesetzte Klaus Geldermann, der beim klaren 6:0, 6:3-Erfolg seinem Gegenüber keine Chance ließ. Anschließend blieb den Lintfortern in den Doppeln gegen die routinierten Gastgeber das „Happy End“, nämlich der entscheidende fünfte Punkt, verwehrt. Dennoch durften sie hochzufrieden die kurze Heimreise antreten.

1. Verbandsliga Herren 65: BW Kamp-Lintfort II – NBV Velbert 5:4. Den vierten Sieg in Folge fuhren die Kamp-Lintforter gegen die Gäste aus dem Bergischen ein. Obwohl sie auf Jochen Nöllgen (Krankheit) und Hendrikus Oosterveld (Verletzung) verzichten mussten, schafften sie einen vorher kaum für möglich gehaltenen Gesamterfolg. Werner Trauner, Franz Müller und Peter Plonka holten durch deutliche Zweisatzsiege die Punkte zum 3:3 nach den Einzeln. In den Doppeln behaupteten sich Trauner/Müller (6:2, 6:1) und Klaus Geldermann/Plonka (6:3, 6:1) ebenfalls unerwartet klar.

1. Verbandsliga Herren 70: TV 03 Krefeld – BW Kamp-Lintfort II 5:1. Auch in ihrem vorletzten Meisterschaftsspiel musste die neu zusammengestellte Kamp-Lintforter Mannschaft trotz großen Einsatzes die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Einen Lichtblick gab es jedoch: Wilhelm Sandmann konnte sein Einzel nach Startschwierigkeiten mit 3:6,7:6,10:3 gewinnen.