GSV will punkten

GSV-Coach Hrvoje Vlaovic ist mit seinem Team in Goch zu Gast.
GSV-Coach Hrvoje Vlaovic ist mit seinem Team in Goch zu Gast.
Foto: WAZ FotoPool

Viele Beobachter attestieren dem Fußball-Landesligist GSV Moers (13. Platz, 19:48 Tore, 10 Punkte), dass er gar keine so schlechte Rückrunde gespielt habe. Doch was nützt es, wenn die Moerser nur 0:1 verlieren, oder mit einem 3:3-Unentschieden gegen so schwache Gegner wie Amern vom Platz gehen. Geschehen am vergangenen Sonntag. Unterm Strich war es ganz klar zu wenig, was der GSV in dieser Spielzeit angeboten hatte. Landesligatauglichkeit wurde eher selten serviert.

Im Hinspiel gab es ein 2:2

Zum drittletzten Spiel der verkorksten Saison reist das Tabellenschlusslicht nun zur Viktoria aus Goch (8., 29:27, 29). Ein Verein, der eigentlich auch jedes Jahr oben mitmischen möchte. Wenigstens insgeheim.

Und die Gocher waren sicherlich nicht erfreut darüber, dass ihnen der GSV Moers im Hinspiel ein 2:2-Remis abgetrotzt hatte und so im elften Saisonspiel den ersten Punkt verbuchen konnte. Und dabei sogar bis zur 88. Minute mit 2:1 vorne lag. Doch wenn eine Saison schon schlecht läuft, dann auch richtig schlecht. Goch glich jedenfalls aus und konnte so die völlige Blamage gerade noch abwenden.

Für GSV-Trainer Hrvoje Vlaovic bedeutet dieses unterm Strich bedeutungslose Spiel allerdings nicht, dass sich nun seine Mannschaft kampflos aufgeben wird. „Wir wollen Goch auf jeden Fall Paroli bieten“, sagt er. „Wir werden unser Bestes geben. Alles andere wäre unfair. Wir haben auch als Absteiger eine Verantwortung“, spricht der Moerser Coach vielen Fußballfans aus dem Herzen. „Ich bin sicher, man sieht sich immer zweimal im Leben“, zeigt sich Vlaovic dann sogar philosophisch. Und hat auch mit dieser Weisheit recht. Aber müssen die 90 Minuten erst noch gespielt werden.

Und Vlaovic geht davon aus, dass er seinen kompletten Kader auf den Platz schicken kann