GSV Moers: „Wir sind uns einig, am Sonntag zu gewinnen“

Bei der 0:5-Pleite im Hinspiel steuerte Laura Kill (vorne) gegen den GSV (gelb) ein Strafstoßtor dazu.Foto:Dietmar Wäsche
Bei der 0:5-Pleite im Hinspiel steuerte Laura Kill (vorne) gegen den GSV (gelb) ein Strafstoßtor dazu.Foto:Dietmar Wäsche
Foto: Dietmar Wäsche / WAZ-Fotopool

Den nächsten Sieg peilen die Fußball-Frauen des GSV Moers in der Regionalliga West am Sonntag, 13 Uhr, daheim gegen den VfL Bochum II an.

Zuletzt schöpften die Gräfinnen mit dem 4:1-Auswärtserfolg bei CfR Links Düsseldorf neue Hoffnung im Abstiegskampf. Spürbar selbstbewusst gehen Trainer Gerd Orzeske und seine Mannschaft die Aufgabe gegen Bochum II an.

Auch personell steht einem guten Auftritt nichts im Wege. „Die eine oder andere ist angeschlagen, aber am Sonntag kann ich wohl aus dem Vollen schöpfen“, berichtet Gerd Orzeske vor dem alles andere als leichten Spiel. „Wir sind sicherlich der kleine Außenseiter. Schließlich stehen wir unten in der Tabelle und Bochum II steht im oberen Bereich“, gibt er zu. „Wir haben seit Wochen einen Aufwärtstrend“, schiebt der Moerser Trainer aber sogleich nach und meint damit nicht nur den Sieg in Düsseldorf: „Wir haben einige Spiele unglücklich nicht gewonnen, aber auch da gut gespielt.“

Es wird auch wieder gelacht

Die Stimmung in der Mannschaft sei gut, „nicht nur durch den Sieg zuletzt, sondern auch durch die Leistungen der vergangenen Wochen“, wie Orzeske bemerkt hat: „Das merkt man auch beim Training. Die Köpfe sind oben und es wird auch wieder gelacht.“ Und nicht nur der Spaß ist bei den GSV-Frauen zurückgekehrt, sondern auch das Selbstvertrauen. Trainer Gerd Orzeske berichtet dann vom Geschehen außerhalb des Spielfeldes: „Wir hatten wie immer unter der Woche eine Mannschaftssitzung. Die Stimmung war absolut positiv und wir waren uns alle einig, jetzt gewinnen wir auch am kommenden Sonntag.“

Da die Moerserinnen nach wie vor auf einem Abstiegsplatz stehen, ist die Ausgangslage aus Orzeskes Sicht aber auch klar: „Ein Sieg muss her.“ Mit Bochum II erwartet der Trainer allerdings einen „spielerisch starken“ Gast und betont: „Wir dürfen den VfL Bochum nicht ins Spiel kommen und ihr Spiel machen lassen.“ Aber am Ende überwiegt doch die Zuversicht: „Wir werden unser Spiel machen und dann wird auch Bochum II gegen uns Probleme bekommen.“