GSV Moers will mit Offensive aus der Abstiegszone

Kristina Hölscher (rechts), hier im Spiel bei den Sportfreunden Siegen, im Zweikampf gegen Franziska Weller, will mit dem GSV Moers gegen Bayer 04 Leverkusen II mit einem Sieg in die Rückrunde starten.Foto:Reinhold Becher
Kristina Hölscher (rechts), hier im Spiel bei den Sportfreunden Siegen, im Zweikampf gegen Franziska Weller, will mit dem GSV Moers gegen Bayer 04 Leverkusen II mit einem Sieg in die Rückrunde starten.Foto:Reinhold Becher
Foto: WP

Der Wind ist nicht nur rau, sondern auch frisch bei den Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers geworden.

Rau deshalb, weil das Team als Schlusslicht stark vom Abstieg bedroht wird. Frisch ist er aber auch, seitdem der neue Trainer Gerd Orzeske des Zepter bei den „Gräfinnen“ schwingt.

Der neue „Chef“ an der Seitenlinie schwört nämlich auf Offensivfußball. Und damit will er auch zum Rückrundenauftakt am Sonntag um 13 Uhr den ersten Gegner TSV Bayer 04 Leverkusen II überraschen. Zumal der in Pulheim lebende neueTrainer des GSV gerade die Vereine und die Spielerinnen aus dem Mittelrhein bestens kennt.

Spaß und Selbstvertrauen

„Zunächst einmal haben wir aber viele Gespräche geführt. Die Mädels haben den Kopf schon arg hängen lassen nach dieser vertrackten Vorrunde“, sieht Orzeske aber jetzt wieder Spaß und vor allem Selbstvertrauen bei seinen Spielerinnen. „Wir haben zwar nicht viel Vorbereitungsspiele machen können, konnten uns aber gut vorbereiten. Ich bin recht zuversichtlich, dass wir doch noch die Klasse halten können.“

Am Mittwoch zeigte sich das Team im Testspiel beim Mittelrheinligisten Union Biesfeld in guter Form, siegte durch die Tore von Jessica Roth, Janina Schwake und Sonja Fräsmann auch verdient mit 3:1.

Personell hat Orzeske auch viele Gespräche mit den Verantwortlichen geführt. Das hat dazu geführt, dass mit Janina Schwake und Steffi Frings zwei Spielerinnen aus dem Landesliga-Team nun in der Rückrunde die Regionalliga-Mannschaft verstärken werden.

„Beide sind technisch starke Fußballerinnen. Steffi Frings hat zudem jahrelange Regionalliga-Erfahrung“, ist sich Orzeske sicher, dass beide das Team mehr als nur verstärken werden. „Personell sind wir ziemlich gut aufgestellt. Zumal auch Katharina Abel nach ihrer langen Verletzung wieder ins Lauftraining zurückgekehrt ist. Wir werden sie aber langsam aufbauen.“

Fehlen wird weiterhin Patricia Michalak, die in dieser Saison nach ihrem Kreuzbandriss nicht mehr spielen kann. Und auch Marlies Hindriks fällt vier bis fünf Wochen nach einer Operation aus

Direkte Konkurrenten

„Gleich die ersten beiden Spiele gegen Leverkusen II und dann eine Woche später bei Eintracht Solingen werden uns zeigen, was noch möglich ist. Da beide Teams für uns in Reichweite sind und somit direkte Konkurrenten im Abstiegskampf“, wünscht sich Orzeske natürlich einen guten Start. „Siege sind da natürlich immer wichtig und gleich zwei davon zu Beginn könnte der Impuls für eine gute und am Ende dann auch erfolgreiche Rückrunde sein.“

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE