GSV Moers will in einer starken Bezirksliga eine gute Rolle spielen

GSV-Coach Hrvoje Vlaovic will sein Team weiter verbessern.
GSV-Coach Hrvoje Vlaovic will sein Team weiter verbessern.
Foto: WAZ FotoPool

Nach dem Abstieg aus der Landesliga findet sich der GSV Moers in der kommenden Saison nach vielen Jahren erstmals in der Fußball-Bezirksliga wieder. Dem Umbruch vor einem Jahr folgte eine Spielzeit, in der die Grafschafter nur sehr bedingt konkurrenzfähig waren und die sie auf dem letzten Tabellenplatz beendeten.

Nun geht es für Trainer Hrvoje Vlaovic und seine Mannschaft darum, wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Das wird jedoch auch eine Liga tiefer sicherlich kein leichtes Unterfangen.

„Wir freuen uns sehr auf die vermutlich stärkste Bezirksliga seit Jahren“, weiß Vlaovic um die Qualität in der Gruppe 3. „Realistisch betrachtet muss man sagen, dass der VfL Tönisberg, SV Scherpenberg und SV Schwafheim die Favoriten auf den Titel sind“, so Vlaovic und ergänzt: „SF Broekhuysen, TuS Xanten, GSV Geldern, Fichte Lintfort und TSV Wachtendonk-Wankum sind ebenfalls gute Teams.“

Mannschaftliche Geschlossenheit

Vlaovic möchte mit seinen Schützlingen da „versuchen über die mannschaftliche Geschlossenheit und Organisation, Erfolg zu haben.“ Dennoch könnte der Moerser Bezirksliga-Kader stärker sein als der, mit dem der GSV vor einem Jahr in die Landesliga startete.

Nicht allein, weil die vielen jungen Spieler nun ein Jahr weiter sind. „Mit den Spielern, die sich in der letzten Saison gut entwickelt haben, haben wir verlängert“, berichtet Vlaovic und fügt an: „Mit Mehmet Akdas, Ozan Sengül, Senad Beric und Simon Poredda haben wir noch einen weiteren Qualitätsschub in der Defensive und in der Offensive dazu bekommen.“

Im Training verbessern

Dennoch sieht „Vlao“ noch viel Arbeit vor sich und seinen Spielern: „Wenn die Jungs den Willen haben, sich in jedem Training zu verbessern, an sich zu arbeiten und bereit sind, die eigene Qualität ins Mannschaftsgefüge einzubringen, dann werden wir auch eine sehr erfolgreiche Saison spielen.“

Der direkte Wiederaufstieg erscheint nicht nur wegen der starken Konkurrenz unrealistisch, nichtsdestotrotz wollen die Grafschafter eine gute Rolle spielen. „Ich denke, dass es unter diesen Voraussetzungen möglich ist, unter ersten drei bis vier zu kommen“, findet Vlaovic und erklärt: „Wir können uns finanziell zwar nicht mit Scherpenberg, Schwafheim und Tönisberg messen, sportlich aber durchaus.“

Der Start in die Vorbereitung war mit zwei Siegen (16:1 gegen den Duisburger FV II und ein 3:1 beim Rumelner TV) schon erfolgreich.