GSV Moers muss unbedingt einen „Dreier“ einfahren

Der GSV Moers (gelb) ist morgen in St. Tönis zu Gast.Foto:Christoph Karl Banski
Der GSV Moers (gelb) ist morgen in St. Tönis zu Gast.Foto:Christoph Karl Banski

Der GSV Moers ist am Sonntag um 15 Uhr am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga bei der DJK Teutonia St. Tönis zu Gast. Obwohl Tabellenschlusslicht GSV zuletzt einige achtbare Ergebnisse erzielte, ist die Stimmung bei den Grafschaftern getrübt. Grund ist die überraschende 1:2-Niederlage im Kreispokal-Halbfinale gegen A-Ligist VfL Rheinhausen am vergangenen Mittwoch. In St. Tönis wartet nun eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer Hrvoje Vlaovic.

„Wir kamen in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel und haben uns bei den Gegentoren extrem dumm angestellt“, sagte Vlaovic nach der 1:2-Pleite in Rheinhausen. Zur Pause stand es bereits 2:0 für den VfL. Diesen Rückstand holte die Vlaovic-Elf nicht mehr auf: „In der zweiten Halbzeit haben wir auf ein Tor gespielt, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.“ Der Frust sitzt bei Trainer und Mannschaft der Moerser durchaus noch tief, wie Vlaovic erklärt: „Es ist immer bitter, gegen einen Klassentieferen zu verlieren. Wir sind nicht die erste Mannschaft, der das passiert. Aber wir wollten natürlich gerne ins Finale.“

Achtbares Ergebnis

Dabei gelang dem GSV mit dem 1:1 gegen den Tabellenzweiten 1. FC Mönchengladbach zuletzt ein achtbares Ergebnis in der Liga. Dennoch ist der Abstand zum rettenden Ufer in Sachen Klassenerhalt weiterhin groß. „Wir haben elf Punkte Rückstand, das ist schon brutal“, weiß Vlaovic und gibt ehrlich zu: „Das aufzuholen ist sehr schwer und eigentlich auch nicht realistisch. Aber wir geben natürlich nicht auf.“

Vor allem stellt der Trainer klar: „Wir bräuchten dafür Siege und nicht so viele Unentschieden.“ Leicht wird das gegen St. Tönis nicht. „Sie sind schwer einzuschätzen und haben sich gut verstärkt“, so Vlaovic und erklärt weiter: „Das ist nicht mehr die Mannschaft aus der Hinrunde. Das zeigen auch die Ergebnisse.”

Zur Winterpause stand die Teutonia unmittelbar vor den Abstiegsplätzen. In diesem Jahr hat der GSV-Gegner sich in der Tabelle aber allmählich nach vorne gearbeitet. Vlaovic erwartet also einen „unangenehmen Gegner“, sagt aber: „Wir werden versuchen, das Beste herauszuholen.“ Trotz der englischen Woche kann er seine Mannschaft wohl in guter Besetzung ins Spiel schicken.

Einzig hinter Nicola Serra steht noch ein größeres Fragezeichen. Vlaovic: „Wir haben noch einige Angeschlagene, aber ich denke, dass fast alle am Sonntag fit sein sollten.“