GSV Moers bleibt Regionalligist

Traf zweimal: Hanna Hamdi.
Traf zweimal: Hanna Hamdi.
Foto: Christoph Karl Banski

Nahezu befreit aufspielen konnten gestern die Fußball-Regionalliga-Frauen vom GSV Moers.

Im Moerser Lager waren sich einige Verantwortliche und Spielerinnen sicher, dass der lange umkämpfte Klassenerhalt bereits vor dem letzten Meisterschaftsspiel der Saison gestern bei Borussia Bocholt geglückt sei. Obgleich es rein rechnerisch noch wackelig war, denn ein Punkt musste noch her. Am Ende holte die Mannschaft von GSV-Trainer Gerd Orzeske mit den drei möglichen Zählern die Maximalausbeute, gewann mit 3:1 (1:1) in Bocholt und wird auch in der kommenden Spielzeit in der Regionalliga spielen, zu deren Gründungsmitgliedern der GSV gehört.

Von Beginn an war klar, dass die Gäste aus Moers bei der Borussia den Platz als Siegerinnen verlassen wollten. Hanna Hamdi untermauerte dieses Vorhaben, als sie eine Vorlage von Sophia Thieme annahm, sich einmal drehte und aus acht Metern Bocholts Torhüterin Tanja Belting keine Chance ließ (2. Minute).

Zwar mussten die Moerserinnen quasi aus dem Nichts durch Friederike Böggering noch den unglücklichen Ausgleich hinnehmen (13.), doch im zweiten Durchgang ließ das GSV-Team nichts mehr zu. Erneut Hanna Hamdi (55.) und Vera Hesemann quasi mit dem Schlusspfiff machten mit ihren Treffern schließlich den Sieg perfekt.

„Die Mannschaft hat super gefightet“, freute sich Gerd Orzeske. „Wir haben insgesamt eine starke Rückrunde gespielt. Und auch wenn wir vor dem Spiel fast schon durch waren, konnte jeder sehen, dass sich die Mannschaft hier und heute mit einem Sieg aus der Meisterschaftssaison verabschieden wollte. Und den haben sich die Mädels am Ende auch wirklich verdient.“