Großer Pokalspieltag in Asberg

2014 verlor der SV Schwafheim das Kurt-Blömer-Kreispokal-Finale gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen mit 0:1.Foto:Christoph Karl Banski
2014 verlor der SV Schwafheim das Kurt-Blömer-Kreispokal-Finale gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen mit 0:1.Foto:Christoph Karl Banski

Im Finale um den Kurt-Blömer-Kreispokal stehen sich Fußball-Bezirksligist SV Schwafheim und A-Ligist VfL Rheinhausen gegenüber.

Die Partie steigt auf der Platzanlage des TV Asberg.

Im Spiel um den dritten Platz um 12 Uhr geht es zwischen den Landesligisten GSV Moers und VfL Repelen darum, wer neben den beiden Finalteilnehmern noch in den Niederrheinpokal der kommenden Saison einzieht. Um 14.30 Uhr treffen im Endspiel der Frauen noch die Teams des SV Budberg II und der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen aufeinander.

Ein Höhepunkt für den SVS

„Das ist ein Highlight für die Jungs“, sagt Schwafheims Trainer Thorsten Schikofsky mit Blick auf das Pokalfinale. Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen 2014 ist es bereits die zweite Finalteilnahme in Folge für den SVS. „Das Hauptaugenmerk lag darauf, in den Niederrheinpokal einzuziehen. Aber jetzt wollen wir auch den Pokal gewinnen“, so Schikofsky, der an klarstellt: „Vergangenes Jahr haben wir den Pokal ein bisschen abgeschenkt, weil wir morgens vor dem Spiel erst von Mallorca zurückkamen. Noch einmal werden wir das Finale aber nicht abschenken.“

Auch auf Rheinhausener Seite ist die Vorfreude groß. „Wir freuen uns, die Jungs sind heiß“, berichtet Trainer Michael Hoppe. Auch weil es vergangene Saison ausgerechnet die Schwafheimer waren, die im Schlussspurt vor dem VfL landeten und in die Bezirksliga aufstiegen, ist die Hoppe-Elf besonders motiviert. „Wir sind zwar Außenseiter, aber fühlen uns in der Rolle wohl und werden uns den Allerwertesten aufreißen“, so Hoppe, der nach aktuellem Stand einzig Yannic Werner ersetzen muss.

GSV trifft auf Repelen

Im Duell der beiden Landesligisten im Spiel um den letzten Startplatz im Niederrheinpokal ist sicherlich Repelen der Favorit. „Ich würde schon gerne den Niederrheinpokal erreichen. Das ist unter Umständen mit dem richtigen Los sehr lukrativ“, sagt VfL-Trainer Sascha Weyen, der jedoch auf die gesperrten Naser Ameti und Selim Hamdi verzichten muss. Zudem sind Lewis Brempong (verletzt) und Martin Maciejewski (krank) fraglich.

GSV-Coach Hrvoje Vlaovic sagt: „Ich freue mich schon. Ein Derby ist immer interessant. Aber ich hätte das Spiel natürlich trotzdem gerne vermieden, indem wir das Halbfinale gewonnen hätten.“ Moers hat bis auf den angeschlagenen Yavuz Kalyoncu alle Mann an Bord.

Im Endspiel um den Ernst-Vieler-Kreispokal der Frauen sind die Rollen klar verteilt. Landesliga-Spitzenreiter Rheurdt-Schaephuysen ist haushoher Favorit. Die Spielvereinigung ist mit 20 Siegen aus 22 Spielen dem Aufstieg nahe. Der SVB II feierte am vergangenen Sonntag den Bezirksliga-Aufstieg.