„Gräfinnen“ wollen ins Pokal-Halbfinale

Nach den Punktspielen, hier eine Szene aus der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen II, spielen die Fußballerinnen des GSV Moers (gelb) heute im Viertelfinale des Niederrheinpokals bei Eintracht Solingen.Foto:Christoph Karl Banski
Nach den Punktspielen, hier eine Szene aus der Partie gegen Bayer 04 Leverkusen II, spielen die Fußballerinnen des GSV Moers (gelb) heute im Viertelfinale des Niederrheinpokals bei Eintracht Solingen.Foto:Christoph Karl Banski

Die zwei 4:1-Siege in den beiden vergangenen Spielen waren Balsam auf die Seelen der Fußballerinnen des Regionalligisten GSV Moers.

Sowohl beim CfR Links Düsseldorf und vor allem am vergangenen Sonntag gegen den VfL Bochum II. Damit sind die „Gräfinnen“ nur noch zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Je nachdem, ob Alemannia Aachen in der 2. Bundesliga bleibt, wäre es sogar nur noch ein Zähler Rückstand auf Heike Rheine.

Sonntag beim 1. FC Köln II

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr wollen die Moerserinnen schon gerne beim 1. FC Köln II den dritten Sieg in Folge landen. Allerdings wird das ein wenig schwerer. Die Kölnerinnen besiegten zuletzt den MSV Duisburg II im Spitzenspiel deutlich mit 3:0 und sind nun Tabellenzweiter.

Bevor es aber wieder um wichtige Punkte im Abstiegskampf der Regionalliga geht, sind die Gelb-Schwarzen heute um 19.30 Uhr im Viertelfinale des Niederrheinpokals bei Eintracht Solingen zu Gast. Dem Team, dass zwei Punkte vor dem GSV in der Tabelle liegt.

Trainer Gerd Orzeske, der, wie wir berichten, auch in der kommenden Saison den GSV coacht, sagt aber deutlich: „Die Meisterschaft hat natürlich Priorität. Deshalb werde ich auch einige B-Juniorinnen und Spielerinnen aus der Landesliga-Elf mitnehmen. Auch wenn wir weiterkommen wollen, die ein oder andere Stammspielerin werde ich sicher nicht einsetzen.“ Das sie in Solingen gewinnen können, haben die Moerserinnen erst vor einigen Wochen bei ihrem 2:1-Erfolg gezeigt. Sollten die Moerserinnen in Solingen siegreich bleiben, sind sie in der nächsten Runde am 14. Mai zu Gast beim SV Rosellen.

„Wir haben mit den Kölnerinnen, danach mit Borussia Mönchengladbach und beim MSV Duisburg II jetzt die drei Ersten der Tabelle vor uns. Das sind ganz schwere Brocken“, kann Orzeske am Sonntag mit dem Fahrrad zum Platz fahren. „Meine Mannschaft ist aber sehr gut drauf, die Einstellung stimmte und wir haben spielerisch überzeugt. Da können wir in Köln bestimmt auch etwas holen.“

Erst aber hofft Orzeske für das heutige Solingen-Spiel darauf, dass sich niemand verletzt oder gar eine Rote Karte abholt: „Das wäre natürlich bitter. Gerade in dieser Phase der Saison. Sollten wir in die Verlängerung müssen, werden wir das Training morgen ausfallen lassen. Da können sich meine Spielerinnen dann erholen.“