Geringe Außenseiterchancen für TuS Lintfort
17.02.2011 | 18:49 Uhr 2011-02-17T18:49:00+0100
Es ist sicherlich nicht von Vorteil, wenn eine Mannschaft gesundheitlich schwächelt. Und ausgerechnet jetzt gibt der aktuelle Tabellenzweite seine Visitenkarte ab.
Doch die Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort müssen diese bedauerliche Situation einfach akzeptieren, dürfen nicht die Decke über den Kopf ziehen. Die Zechenstädterinnen empfangen Sonntag, um 16 Uhr, in der Glückaufhalle, den SV Union Halle-Neustadt.
Die Gäste haben richtig Qualitäten in ihren Reihen. Der Verein bringt regelmäßig konstant gute Leistungen, darf sich völlig zurecht Spitzenteam nennen. Halle stellt eine kampfstarke Deckung, die sehr körperbezogen agiert. Im Angriff greift das taktische Konzept, dass von schnellen und wendigen Spielerinnen umgesetzt wird.
„Alles abverlangen“
„Mal abgesehen, vom Gesundheitszustand meiner Spielerinnen“, betont TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein. „Wir müssen uns moralisch stark präsentieren und dem Gegner zusätzlich auch körperlich alles abverlangen. Insbesondere unser Deckungsverband sollte hellwach, kompromisslos zu Werke gehen.“ Bettina Grenz-Klein weiter: „Wichtig ist des weiteren im Angriff die Ruhe zu bewahren, sich an die taktische Vorgaben zu halten und die bietenden Chancen nervenstark abzuschließen.“ Lintfort produzierte im Hinspiel ziemlich viele Fehler in der Offensive. „Jeder Ballverlust wurde von Halle-Neustadt mit dem sicher vor getragenden Gegenstoß bestraft“, erinnert sich Grenz-Klein. „Wir sind dort schlichtweg ins offene Messer gelaufen. Die technischen Fehler werden wir nicht abstellen können. Umso mehr ist eine erstklassige Rücklaufmoral gefragt.“
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