Für die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen geht’s in Overath los

Setzt auf Teamgeist: SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen-Kapitän Timo Tewes.
Setzt auf Teamgeist: SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen-Kapitän Timo Tewes.

Die Landesliga-Faustballer stehen in der Vorbereitung. Für die SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen startet am Sonntag, 3. Mai, die neue Feldsaison.

Die Spieler freuen sich, dass es endlich wieder losgeht und reisen mit frischem Selbstvertrauen zum Ligaauftakt nach Overrath.

Denn nach der abgelaufenen Hallenspielzeit muss sich das Team um Kapitän Timo Tewes wieder neu finden. Dabei soll die bislang gute Mischung weiter Früchte tragen. Besondere Akzente könnten dabei Jakob Janßen und Daniel Wessel setzen.

„Glaube, dass wir ein Team sind“

Janßen überzeugte in der abgelaufenen Saison, und Wessel mauserte sich 2014 zum Führungsspieler. Kapitän Tewes ist mit Blick auf den Saisonstart der neu formierten Mannschaft zuversichtlich: „Ich glaube schon, dass wir ein Team sind. Natürlich müssen wir uns auf dem Spielfeld noch ein bisschen besser kennenlernen und die Absprachen einfach besser einhalten. Dann denk ich, dass es gut wird.“

Ziel ist es, an die Erfolge der vergangenen Saison anzuknüpfen und wieder ganz oben zu stehen. Allerdings ist die Konkurrenz enger zusammengerückt. Folglich müssen die Faustballer der SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen nicht nur die Dauerkonkurrenten aus Weeze und Leverkusen im Auge behalten. Auch vermeintlich schwächere Mannschaften haben nun aufgeholt. Das Mittelfeld ist breiter aufgestellt, der Leistungsstand ist enger, Mannschaften aus Wuppertal, Wahlscheid und Siegburg sieht Tim Steinnagel durchaus als ernst zu nehmende Gegner im Kampf um die Spitzenplätze. „Es gibt nicht mehr die Dominanz von eins bis drei Mannschaften, sondern auch das Mittelfeld wird breiter sein. Und wer den besseren Biss hat und Kontinuität beweist, wird einfach auch ganz vorne landen.“

Schwerer auszurechnen

Mit guter Taktik und der Flexibilität auf den Schlüsselpositionen sind die Faustballer für die Konkurrenz allerdings schwerer auszurechnen. Die Abwehr mit Jan Tebeck weiß um die Stärken und Schwächen im Team: „Der Angriff, ist sehr gut – und die Abwehr? Bei der Abwehr müssen wir uns noch weiterentwickeln.“ Wie bisher will die Spielvereinigung auch den großen Teamgeist nutzen und mit Leidenschaft den teilweise personell stärker aufgestellten Gegnern entgegentreten.

Abwehrspieler Marcus Möller will auf jeden Fall noch am Feintuning arbeiten. Denn alle Spieler sind in der Liga gefordert, um bestehen können. „Für diese Saison haben wir eine sehr starke Mannschaft aufgebaut. Wir wollen in jedes Spiele gehen, als wär es das entscheidende Spiel um den Wiederaufstieg“.