Eine unnötige Heimniederlage

Repelens Angreifer Selim Hamdi (rechts) hätte gestern mehrfach den Ausgleich erzielen können, musste am Ende aber eine bittere Heimniederlage gegen Odenkirchen hinnehmen.Foto:Christoph Karl Banski
Repelens Angreifer Selim Hamdi (rechts) hätte gestern mehrfach den Ausgleich erzielen können, musste am Ende aber eine bittere Heimniederlage gegen Odenkirchen hinnehmen.Foto:Christoph Karl Banski

Das war eine Niederlage der besonders unnötigen Art: Fußball-Landesligist VfL Repelen zog gestern mit 0:1 (0:1) gegen die SpVgg. Odenkirchen den Kürzeren. Nach dem Schlusspfiff schoben die Gastgeber aus zwei Gründen Frust: Einerseits hatten sie eine ganze Reihe guter Torchancen ausgelassen, andererseits hatten sie mehrfach vergeblich einen Elfmeterpfiff durch Schiedsrichter Jonas Nötzel gefordert.

Die Partie begann aus Sicht des VfL mit einem Nackenschlag, denn schon in der 4. Minute gerieten die Hausherren in Rückstand. Nach einem weiten Freistoß vom Odenkirchener Strafraum aus tauchte Sercan Salgin frei vor Robin Bertok auf und schloss platziert zum 0:1 ab. „Das hätten wir besser machen müssen“, haderte VfL-Coach Sascha Weyen in dieser Szene mit dem „Tiefschlaf“ seiner Defensive.

Bis zum Pausenpfiff hätte Selim Hamdi aber schon ausgleichen können: Erst scheiterte er mit einem Flachschuss nach schönem Doppelpass mit Enes Balci an Odenkirchens Keeper (25.), dann setzte er einen Kopfball nach Freistoß von Mehmet Ügüdür über das Tor (33.).

Nach Wiederanpfiff drehte der VfL auf, scheiterte aber mehrfach im Abschluss: Hamdis Kopfball wurde gehalten (51.), gegen Naser Ameti klärte ein Feldspieler auf der Linie (52.), Lewis Brempong setzte einen Kopfball zu hoch an (53.), wiederum Hamdi traf aus zwei Metern nicht das Tor (57.). Auf der Gegenseite hätte Ferdi Berberoglu die Partie entscheiden müssen, doch auch dem Odenkirchener Torjäger mangelte es gestern an der nötigen Präzision im Abschluss.

Es folgte eine hektische Schlussphase, in der Repelen zwar Druck machte und in mehreren strittigen Szenen Elfmeter forderte, aber nicht belohnt wurde. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Sascha Weyen. „Es war eines unserer besten Spiele. Aber wir sind benachteiligt worden, und das nicht zum ersten Mal.“

VfL Repelen: Bertok, Maciejewski (75. Frackowiak), Brempong, Ameti, Hamdi, Ahlborn (83. Kiljan), Ügüdür, Günes, Grintz, Pehla (65. Boyacilar), Balci.