Eine geschlossene Teamvorstellung

Die geballte Faust als Zeichen des Erfolges: TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein gewann mit ihrer Mannschaft beim HSV Solingen/Gräfrath.Foto:Thorsten Lindekamp
Die geballte Faust als Zeichen des Erfolges: TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein gewann mit ihrer Mannschaft beim HSV Solingen/Gräfrath.Foto:Thorsten Lindekamp
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Zuletzt hagelte es massive Kritik. Die prompte Antwort allerdings ließ nicht lange auf sich warten: Die Drittliga-Handballerinnen des TuS Lintfort gewannen ihr letztes Auswärtsspiel der Saison beim HSV Solingen/Gräfrath mit 32:27 (19:14).

Die Gäste nahmen umgehend Fahrt auf. Das Team stand kollektiv sicher in der defensiv ausgerichteten Deckung, präsentierte sich motiviert und zweikampfstark. Im Angriff lief es erstaunlicherweise überraschend gut. Die einstudierten Abläufe wurden zielorientiert und effizient abgespult, immer wieder angereichert mit guter Individualität. Die Mannschaft wirkte entschlossen, aber vor allem sehr konzentriert. Der TuS Lintfort kam nach einem 5:5-Zwischenstand immer besser in Tritt, setzte sich in gekonnter Manier kontinuierlich ab (11:7/15:9).

Starke Eefje Huijsmans

Und der Mannschaft gelang es auch nach dem Seitenwechsel, den Erfolgsfaden umgehend wieder aufzunehmen. Das Team – angeführt von Eefje Huijsmans – zeigte sich weiterhin sehr präsent. Die Gäste dominierten ihren Kontrahenten, führten schon mit 27:18 in der 47. Minute. Doch personelle Veränderungen brachten die bis dato eindrucksvolle Souveränität nochmals ins Schleudern. Die TuS-Spielerinnen verloren in der Schlussphase ihren Rhythmus, vornehmlich in der Defensivarbeit. Die Gastgeberinnen wurden daraufhin wieder agiler, kamen sogar bis auf 27:30 heran. Lintfort musste aber nicht mehr zittern, gewann verdient.

„Der Sieg ist für uns extrem wichtig“, sagte TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein unmittelbar nach der Schlusssirene. „Meine Mannschaft hat sich zurück gemeldet, insbesondere in läuferischer Hinsicht. Ich bin natürlich mit den zwei Punkten total zufrieden, auch wenn die Mädels in den letzten Minuten unnötiger Weise in ihrem Bestreben noch etwas nachgelassen haben.“