Einbruch im dritten Satz gegen Bielefeld II

Chang Cheng Liu, MSC-Coach.
Chang Cheng Liu, MSC-Coach.
Foto: J. Sabarz

Chang Cheng Liu hat alles versucht, um wenigstens die Regionalliga für die einstigen Bundesliga-Volleyballer des Moerser SC zu halten.

Am Ende gab es aber ein 1:3 (22:25, 25:19, 11:25, 22:15) unterlag der MSC in der Abstiegsrelegation bei Telekom Post SV Bielefeld II. Nach dem sich Routinier Tim Elsner und Jugendspieler Jacob Hofmann verletzt abmeldeten, setzte sich Liu, der frühere Weltklasse-Spieler auf die Bank – als Trainer und spielbereit.

Liu startete aber mit Niklas Kotte, Dimitris Nikolaidis, Arndreas Tins, Sebastian Blum, Christopher Schäperklaus, Frederik Mingers und Laurin Steinwartz. Lius junges Team begann nervös, gab den ersten Satz trotz einer Mingers-Aufschlagserie mit 22:25 ab. Etwas beruhigter waren Team und Trainer, als sie den zweiten Durchgang über 4:1, 8:4 und 8:8 am Ende mit 25:19 für sich entscheiden konnten. Kurzum: Es wurde gekämpft. Doch im dritten Durchgang gab es den unerklärlichen Einbruch. Nichts klappte mehr im Moerser Team. Liu verzichtete dennoch darauf, sein Comeback als Spieler zu geben. Nach dem frustrierten 11:25 im dritten Satz hatte die 22:25-Niederlage im letzten Durchgang eher statistischen Wert.

„Wir haben viel zu viele Eigenfehler auch in unbedrängten Situationen gemacht“, so ein geknickter Liu.

Es ist aber noch nicht sicher, ob nun der Abstieg in die Oberliga folgt. Es ist weiter fraglich, ob Dresselndorf sein Team zurückzieht.

Damen III steigen nicht auf

Die dritte Damen-Team hat den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst. Im Relegationsspiel gab es für die Moerserinnen eine glatte und verdiente 0:3 (16:25, 14:25, 23:25)-Niederlage gegen die Freien Schwimmer aus Duisburg.

MSC-Trainerin Brigitte Heisig: „Ein wenig schade ist es schon. Wir haben etwas unter Wert gespielt. Hätten wir das Niveau der vergangenen Spiele erreicht, wär es sicher noch interessant geworden. Unser Gegner war erfahrener.“