Ehrung für Jürgen Wagner und David Behre

Zweimal Gold, je einmal Silber und Bronze, das ist die Ausbeute von Jürgen Wagner (links) und David Behre (rechts) bei den diesjährigen Olympischen und Paralympischen Spielen im brasilianischen Rio de Janeiro. Wobei Wagner gar keine Goldmedaille hat. „Trainer bekommen bei den Olympischen Spielen keine Medaillen“, weiß er. Aber er ist der Coach des Beach-Volleyball-Duos, Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, das im Sand an der Copacabana Olympiasieger wurde. Für Wagner der zweite olympische Erfolg. Er hatte in London 2012 bereits Julius Brink und Jonas Reckermann zum Beachvolleyball-Gold geführt. Dagegen musste der beidbeinig Unterschenkel amputierte David Behre noch selber laufen. Der Weltklassesprinter holte sich bei den Paralympics gleich den ganzen Medaillensatz: Gold mit der 4x100-Meter-Staffel, Silber über 400 und Bronze über 200 Meter. Bürgermeister Christoph Fleischhauer (Mitte) war bei seiner locker, launigen Laudatio dann in seinem Element. Kurzum: Man kennt sich. Fleischhauer hatte immerhin vor seinem Amt als erster Bürger der Stadt Moers das Amt des Vorsitzenden des Stadtsportverbandes inne. So konnte er kurz die Erfolge der beiden Sportler aufzeigen und sie – mit großer Freude – bitten, sich ins goldene Buch der Stadt Moers einzutragen. Der Leichtathlet reimte: „Vielen Dank für die große Ehre, David Behre“, und das Volleyball- und Beachvolleyball-Urgestein konterte mit: „Stolz auf Moers, J. Wagner“. Behre, der für Bayer Leverkusen startet, hat seine gesamte Kindheit in Moers verbracht, Wagner war schon beim Moerser SC erfolgreicher Trainer, ist in der Stadt geschäftsführender Gesellschafter bei „Ballsportdirekt“. zak/Foto: Volker Herold