Dritter Matchball gegen Rhede
25.05.2012 | 13:30 Uhr 2012-05-25T13:30:00+0200
Zwei Matchbälle zur endgültigen Oberliga-Qualifikation hat der SV Sonsbeck (9. Platz, 44 Punkte, 38:45 Tore) schon vergeben, so dass der Vorsprung auf den 14. Tabellenplatz der Fußball-Niederrheinliga, den der 1. FC Viersen belegt, von elf auf nur noch sechs Punkte geschmolzen ist. Bei noch zwei ausstehenden Partien fehlt den Sonsbeckern also noch ein Zähler, den sie am liebsten schon am Pfingstmontag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen den VfL Rhede (2., 61, 60:35) einfahren wollen.
Der Gegner darf allerdings zumindest als „ungünstig“ bezeichnet werden, denn im Gegensatz zu vielen anderen Teams der Liga, für die es um nichts mehr geht, kämpft Rhede noch um die Meisterschaft. Nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter Essen-Kray liegt der VfL derzeit in Lauerstellung, so dass die Elf von Trainer Manuel Jara in Sonsbeck sicher voll auf Sieg spielen wird. In der Hinrunde ging der SVS mit 1:4 in Rhede unter, und nicht nur deshalb hat Sonsbecks Coach Horst Riege großen Respekt vor der Elf um Torjäger Tim Elsinghorst (20 Treffer): „Es ist sensationell, was die Verantwortlichen in Rhede aufgebaut haben. Das ist eine spiel- und laufstarke Elf, und der Verein erntet mittlerweile auch die Früchte seiner vorbildlichen Jugendarbeit. Davor ziehe ich den Hut.“
Besonders bitter für die Gastgeber ist es, dass ihr bester Angreifer Danny Rankl (15 Tore) schon unfreiwillig in der Sommerpause ist: Nach seiner umstrittenen roten Karte aus dem vergangenen Spiel gegen Bösinghoven kann er in der laufenden Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. „Jeder Ausfall tut uns weh, aber der von Danny ganz besonders“, gibt Horst Riege zu. Folglich muss er seine Offensive umbauen, und dabei hofft er auf eine Rückkehr von Lutz Pastoors, der zuletzt aus beruflichen Gründen häufig fehlte.
Auf einen Punkt spielen wird der SVS am Montag jedenfalls nicht, wie Riege erklärt: „Das können wir gar nicht. Wir gehen auf den Platz, um zu siegen. Uns stehen noch zwei unbequeme Aufgaben bevor, aber wir haben die Chance, selbst alles klar zu machen.“
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