Drei Tore reichen dem GSV nicht zum Sieg

Nach dem der Abstieg aus der Landesliga nicht mehr zu verhindern war, kommt beim GSV Moers nun auch noch Pech hinzu. Und Unvermögen. Der GSV trennte sich gestern auf heimischen Platz mit 3:3 (2:1) gegen den VSF Amern.

Dabei hatten die Gastgeber gleich zweimal geführt. Yavuz Kalyoncu war der Nutznießer, als die Moerser nach ihrem erfolgreichen Pressing den Ball eroberten und in die Schnittstelle spielten (18. Minute). „So hatten wir uns das vorgenommen“, gewährte nach dem Spiel GSV-Trainer Hrvoje Vlaovic einen Einblick in seine Taktik. Und das klappte prompt noch einmal. Gleiche Taktik, gleicher Schütze (41.). Doch dazwischen hatte Rene Jansen bereits für Amern ausgeglichen (26.). Dass es nicht zum Sieg reichte, lag ebenfalls an Moers.

Anstatt den Ball aus der Abwehr zu klären, leistete sich der GSV ein Kurzpassspiel vor dem eigenen Tor. Das nutzte erneut Jansen (65.) und nur zwei Minuten später gab es den gleichen Fehler beim GSV, mit dem Konstantinos Agathagelidis Amern mit 3:2 in Führung schoss. Und noch einmal gab es einen ähnlichen Fehler. Diesmal aber – zum Glück für Moers – auf der anderen Seite. Tobias Schmitz nutzte das Amerner Gestocher zum 3:3-Endstand.

Tore geschenkt

„Es war ein ziemlich intensives Spiel“, analysierte abschließend Hrvoje Vlaovic die Partie. „Allerdings ist das unmöglich, dass wir Amern zwei Tore schenken. Das kann ich einfach nicht nachvollziehen, auch wenn es für uns um nichts mehr geht.“

Der Grafschafter Coach steckt schon mitten in der Planung für die kommende Bezirksliga-Saison. Und die wird sicherlich kein Selbstläufer.

GSV: Esselborn, Zovko, Schmitz, Ehrmuth, Serra (69. Müller), Lechgar, Kalyoncu, Hasse, Gazija, Brajic, Wafo.