Die Überraschung in Kleve bleibt aus

Eine Viertelstunde wehrte sich Fußball-Landesligist gestern beim Tabellenführer 1. FC Kleve erfolgreich. Doch dann ließ Kleves Stürmer Pascal Hühner nach einem Steilpass Fabian Esselborn im GSV-Tor im Eins-gegen-eins-Spiel keine Chance (15.). Doch am Moerser Keeper lag es absolut nicht, dass sich der GSV am Ende mit 0:2 (0:2) auf dem Klever Kunstrasen geschlagen geben musste. Den Schuss aus 16 Metern vom ehemaligen Sonsbecker Tim Haal (13.) parierte Esselborn beispielsweise prima.

Dass der Torhüter einen Elfmeter verursachte, war auch nicht seine Schuld. Es lag schlichtweg an einem viel zu kurzen Rückpass (36.). Doch Esselborn parierte den von Fabian Buttgereit getretenen Strafstoß, hielt Moers zu diesem Zeitpunkt im Spiel. Bis Sezgin Baran nach einem Eckball mit seinem Schuss aus zehn Meter auf 2:0 erhöhte.

Zwar traf Nicola Serra gleich zweimal die Latte des Klever Tores (18./41.), doch Zählbares sprang für die Moerser einfach nicht heraus.

Und zu dem Zeitpunkt war Philipp Hasse schon nicht mehr auf dem Platz. Nachdem er einen Ball ins Gesicht bekommen hatte, war er k.o. gegangen, musste vom Platz (21.) begleitet und schließlich ins Klever Krankenhaus gebracht werden. Mit einer Gehirnerschütterung muss er dort wenigstens bis heute bleiben.

In der zweiten Halbzeit verwaltete Kleve clever den Vorsprung. Der GSV mühte sich redlich, doch auf beiden Seiten gab es keine nennenswerten Möglichkeiten mehr.

„Unterm Strich haben wir Kleve einige Probleme bereitet“, so GSV-Trainer Hrvoje Vlaovic. „Aber man merkt, dass es eine Spitzenmannschaft ist, die unsere Fehler böse bestraft hat. Wir haben uns aber gut hier verkauft“.

GSV: Esselborn, Zovko (76. Riad), Schmitz, Ehrmuth, Serra, Lechgar, Yavuz, Gazija (58. Kaymak), Hasse (21. Kalyoncu), Brajic, Wafo.