Die Überraschung gelingt nicht

Seine sieben Tore reichten nicht aus: Adler-Spielmacher Matthias Opper, der hier hart angegangen wird.Foto:Christoph Karl Banski
Seine sieben Tore reichten nicht aus: Adler-Spielmacher Matthias Opper, der hier hart angegangen wird.Foto:Christoph Karl Banski

Gut gespielt, stark gekämpft und doch verloren: Die Verbandsliga-Handballer der Moerser Adler HSG unterlagen beim Tabellendritten TV Oppum mit 23:28 (10:10). Die Moerser Adler sind mit 12:12 Punkten endgültig vom breiten Mittelfeld der Tabelle geschluckt worden.

Die Gäste hatten einen starken Beginn erwischt. Die Mannschaft präsentierte sich hellwach (5:3), vor allem die Defensive erwies sich als stabil. Die taktische Ausrichtung stach mit guten Lauf - und Zweikampfwerten. Tobias Kokott war erneut der Rückhalt zwischen den Pfosten. Der Torwart machte mit vielen Paraden etliche Großchancen der Oppumer zunichte. Die Kontrahenten bekämpften sich auf Augenhöhe, lieferten sich somit einen spannendes und interessantes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Ordentliches Niveau

Beiden Mannschaft gelang es, umgehend nach dem Seitenwechsel den Faden wieder aufzunehmen. Das Niveau war nach wie vor sehr ordentlich. An diesen Bild änderte sich demnach bis zum Spielstand von 15:15 (39.) nichts. Doch für die Moerser Adler HSG sollten die nächsten sechs Minuten spielentscheidend sein: Das Team erlaubte sich einige Unkonzentriertheiten im Angriff in Form von unnötigen Fehlwürfen.

Gleich viermal in Folge fand der Ball nicht den Weg in die Oppumer Maschen. Die Krefelder nahmen diese Geschenke dankend an und zogen in dieser Phase ohne große Mühe auf 19:15 vorentscheidend davon.

Die Adler sollten sich von dieser kurzen Durststrecke nicht mehr erholen. Das Team kämpfte und rannte in der Folgezeit, war um Besserung bemüht, doch den Toreabstand konnte es nicht mehr entscheidend verkürzen.

Selbst eine offensivere Ausrichtung der bis dato sicheren 5:1-Deckungsformation blieb letztendlich erfolglos. Somit bleibt alles beim alten: Moers kann in der laufenden Saison keine Mannschaft aus dem oberen Tabellenbereich schlagen.

HSG: Lange 9, Opper 7, Vook 2/2, Brand 2, Stark 1, Beutelt 1, Windrath 1.