Der Brocken nach dem Brocken

Auch Alen Brajic (hier am Ball), der bereits in der GSV-Reserve ausgeholfen hat, ist Sonntag gefordert.Foto:C. K. Banski
Auch Alen Brajic (hier am Ball), der bereits in der GSV-Reserve ausgeholfen hat, ist Sonntag gefordert.Foto:C. K. Banski

Es wird nicht unbedingt einfacher für das Fußball-Landesliga-Schlusslicht GSV Moers (13. Platz, 8 Punkte, 13:35 Tore). Vor zwei Wochen unterlag das Team von GSV-Trainer Hrvoje „Vlao“ Vlaovic beim gut aufgelegten Spitzenreiter 1. FC Kleve noch mit 0:2, und jetzt stellt sich der Tabellenzweite vor. Am Sonntag, 15 Uhr, gastiert der 1. FC Mönchengladbach (2., 32, 31:12) an der Filderstraße.

Und die Gladbacher haben in Moers richtig was zu verlieren. Denn mit nur einem Pünktchen Rückstand hinter Kleve und einem Spiel weniger auf dem Konto dürfen sich die Gäste keinen weiteren Ausrutscher erlauben – wie vor drei Wochen beim 1:4 in St. Tönis. Dann würde sich nämlich nicht nur Moers, sondern eben auch Kleve ins Fäustchen lachen.

Dabei bringt Mönchengladbach mit Sicherheit jeden Spieltag immer eine der besten Mannschaften der Liga auf den Platz. Das Team hat Potenzial, den zweitstärksten Angriff und die beste Abwehr. Die stehen eben ganz bestimmt nicht aus Zufall dort oben.

„Das ist eine Spitzenmannschaft“, attestiert „Vlao“ dem kommenden Gegner dann auch echtes Können und rückt ihn in die Favoritenrolle. Aber der GSV-Coach hält Mönchengladbach nicht für unschlagbar – auch nicht für seine Moerser. „Na gut, wir müssen schon einen Sahnetag erwischen, bei uns muss alles, aber auch alles passen und wir müssen wirklich alles abrufen – dann können wir die schlagen“, zeigt Vlaovic die Zähne. „Es ist aber schon wirklich ein sehr, sehr starker Gegner.“ Und mit Kleve ist es der „zweite schwere Brocken“ in Folge.

„Klar gehe ich nicht unbedingt von einem Sieg aus, aber wir wollen auf jeden Fall was holen“, ist „Vlao“ im Abstiegskampf besonders kämpferisch. Und sein Team hat bereits vor und in der Osterpause mitgezogen.

Der Reserve helfen

Und mit Ausnahme von Mike Müller, der sich weiterhin mit Adduktorenproblemen herumschlägt, hat der GSV-Trainer alle Mann an Bord. Auch Gabriel Sepulveda ist wieder dabei, hat bereits nach seinem Armbruch und dem Gipsverband in der Moerser Reserve ausgeholfen. Genau wie einige andere Akteure aus dem Landesliga-Kader. Der GSV II steht in der Kreisliga A auch auf dem letzten Platz.

„Wir werden weiterhin sehen, wie wir der Zweiten helfen können“, versichert Vlaovic trotz der eigenen Lage.

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