Der Abstieg vom VfL Tönisberg ist besiegelt

Der VfL Tönisberg (rot) ist nach einem desolaten Auftritt in Straelen abgestiegen.Foto:Markus Weissenfels
Der VfL Tönisberg (rot) ist nach einem desolaten Auftritt in Straelen abgestiegen.Foto:Markus Weissenfels
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Der VfL Tönisberg ist aus der Fußball-Landesliga abgestiegen. Tönisberg verlor gestern beim direkten Konkurrenten SV Straelen sang- und klanglos 0:4 (0:2).

Damit kann der VfL die VSF Amern und den SV Straelen nicht mehr einholen und einen direkten Abstiegsplatz somit nicht mehr verlassen.

Genauso ernüchternd wie diese Tatsache war aus VfL-Sicht der Auftritt in Straelen. „Wir haben es versäumt, das Endspiel anzunehmen. Ich weiß nicht warum, aber wir waren nicht bereit“, fand Fußball-Obmann und Interimstrainer Marcus Bister klare Worte. Die Entlassung des Trainers Siggi Sonntag sollte die entscheidenden Kräfte in den drei letzten Spielen freisetzen. Nach dem 1:1 gegen Teutonia St. Tönis im ersten Spiel danach lieferten die VfL-Akteure spätestens mit dem blutleeren Auftritt in Straelen den Beleg, dass dieser Plan mitnichten aufging.

Von Beginn an waren die Gastgeber besser und vor allem auch wacher und williger. „Wir hatten die Mannschaft gewarnt, dass Straelen zu Beginn direkt aggressiv rauskommen wird“, erklärte Bister. Dennoch konnte Sebastian Leurs bereits in der neunten Minute nach einem Freistoß aus dem Halbfeld völlig frei einköpfen. Nach einem Foul von Francesco Reale erhöhte Sebastian Clarke (35.) per Strafstoß. Dass Marcus Bister in der Pause „etwas lauter“ geworden war und „an die Ehre der Spieler appelliert“ hatte, merkte man nicht. Mit einem Doppelschlag sorgten Sebastian Kaczmarek (49.) und erneut Leurs (52.) für die schnelle Entscheidung. Bister deutlich: „Danach hat Straelen uns etwas mitspielen lassen. Aber wir waren zu keinem Zeitpunkt im Spiel oder hatten eine Chance.“