„Den Ball schnell laufen lassen“

Befand sich vor der Weihnachtspause in einer tollen Form: Christian Lange, hier beim Wurf, Rückraum-Ass der Moerser Adler HSG
Befand sich vor der Weihnachtspause in einer tollen Form: Christian Lange, hier beim Wurf, Rückraum-Ass der Moerser Adler HSG
Foto: Christoph Karl Banski

Die Moerser Adler HSG möchte an die letzten, guten, erfolgreichen Spiele vor der Weihnachtspause anknüpfen. Der Handball-Verbandsligist steht allerdings vor einer hohen Auswärtshürde, ist Sonntag, um 17 Uhr, beim TV Korschenbroich II, gefordert.

Den Hausherren fehlt in der laufenden Saison noch die Konstanz aus dem Vorjahr. Der Verein holte bislang 9:11 Punkte, ist damit ein fester Bestandteil des Tabellenmittelfeldes. Der Abstand zum Abstiegsplatz ist ebenso groß wie zum Aufstiegsrang. Das Defensivgebilde formiert sich regelmäßig in eine 6:0-Variante – Zweikampf - wie blockstark.

Spielertrainer Bodo Leckelt

In der Offensive ist nach wie vor der bundesligaerfahrene Spielertrainer Bodo Leckelt eine zentrale Persönlichkeit. Der Routinier hat vor allem die Übersicht und die nötige Cleverness. Im allgemeinen greift eine Kombination aus Spielabläufen und Individualität.

„Korschenbroich ist schwer einzuschätzen“, sagt HSG-Trainer Dieter Lau. „Das Team ist stark von der Tagesform abhängig. Für meine Jungs ist es wichtig, deren defensive Deckung in Bewegung zu bekommen. Den Ball schnell laufen zu lassen und sicher abzuschließen. Schlecht wäre es, wenn wir unsere Wurfversuche stets über die großgewachsenen TVK-Spieler im Deckungszentrum suchen würden.“

Die Moerser Adler HSG wird erneut ihrer zuletzt sattelfesten 5:1-Abwehrformation das Vertrauen aussprechen. „Wir haben in dieser Formation klare Fortschritte gemacht“, ergänzt Dieter Lau. „Ich hoffe, es wird meinen Spielern gelingen, die Kampfkraft zu bündeln und dem Gegner dann aggressiv entgegen zu treten.“

Für den Angriff heißt es, die Ruhe zu bewahren und sich an das taktische Konzept zu halten – die Spielanlage breit anzulegen, um von allen Positionen eine stete Torgefahr auszuüben. Die Gäste reisen mit einem kompletten Aufgebot an – alle Spieler sind fit und gesund.