Black Tigers trauern um Marc Mommers

Beim vorletzten Saisonspiel in der Eishockey-Aufstiegsrunde der NRW-Liga beim Tabellen-Zweiten EHC Troisdorf kämpften die Black Tigers des GSV Moers sehr tapfer, machten es den Hausherren nicht leicht.

Durch eine ihrer besten Saisonleistungen konnten die Spieler von Trainer Andrej Emersic die Partie bis kurz vor dem Ende offen halten.

Tore in der Schlussphase

Erst in der Schlussphase gelang es Troisdorf in Überzahl, mit 4:3 in Führung zu gehen. Und nach einem gescheiterten Konter der Schwarz-Gelben, die zu diesem Zeitpunkt alles versuchten, um noch einmal den Ausgleich herzustellen, entschied Troisdorf das Spiel endgültig mit 5:3 (0:1, 2:1, 3:1) für sich.

Als „man of the day“ seiner Mannschaft wurde Torwart Winand Schneider ausgezeichnet, der mit tollen Paraden und der Unterstützung seiner Abwehrspieler die gegnerischen Stürmer ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. So sorgte er dafür, dass die Begegnung in Troisdorf fast bis zum Ende spannend blieb.

Für den GSC-Führungstreffer hatte Keven Schmitz im ersten Drittel gesorgt. Mit dem 1:0 ging es in den zweiten Durchgang. Dort markierte Wolf Herbst den zwischenzeitlichen Ausgleich, und für das 3:2 zeichnete Florian Lüttges verantwortlich.

Niemand der Moerser Anhänger hatte mit dieser Teamleistung gerechnet. Eishockey war nämlich an diesem Tag in den Hintergrund getreten, schlichtweg zur Nebensache geworden. Denn am Tag des schlimmen Flugzeugabsturzes verstarb auch der 24-jährige Moerser Tiger-Stürmer Marc Mommers bei einem Motorradunfall in Krefeld.

Die Black Tigers spielten mit Trauerflor, gedachten mit Gastgebern und Zuschauern in einer Gedenkminute vor Spielbeginn der Unfallopfer des Flugzeugabsturzes und ihres verstorbenen Mannschaftskameraden Marc Mommers.