Black Tigers mit nur einem verlorenen Drittel

Die Black Tigers vom GSC Moers (schwarz-gelb) hatten am Sonntag in ihrem ersten Spiel der Aufstiegsrunde die Panthers vom ESC Paderborn (rot) zu Gast und mussten sich mit 6:8 geschlagen geben. Hier versuchen die Moerser (von links) der zweifache Tiger-Torschütze Philip Grühn, Emanuel Beckford und Wolf Herbst dem Paderborner Doppeltorschützen Ernst Reschetnikow den Puck abzujagen.Foto:Christoph Karl Banski
Die Black Tigers vom GSC Moers (schwarz-gelb) hatten am Sonntag in ihrem ersten Spiel der Aufstiegsrunde die Panthers vom ESC Paderborn (rot) zu Gast und mussten sich mit 6:8 geschlagen geben. Hier versuchen die Moerser (von links) der zweifache Tiger-Torschütze Philip Grühn, Emanuel Beckford und Wolf Herbst dem Paderborner Doppeltorschützen Ernst Reschetnikow den Puck abzujagen.Foto:Christoph Karl Banski

Am Ende stand lediglich ein verlorenes Drittel auf dem Konto. Doch das hatte es auch prompt in sich.

Die Black Tigers vom GSC Moers haben am Sonntagabend auf heimischen Eis mit einer 6:8 (1:0, 2:6, 3:2)-Niederlage gegen die Panthers vom ESC Paderborn in die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Regionalliga eingegriffen. Damit ist der Auftakt missglückt.

Allerdings sah es gerade zu Anfang gar nicht nach einem Fehlstart aus. Die Mannschaft von Tiger-Trainer Andrej Emersic präsentierte sich prima eingestellt und ordentlich. Äußerst diszipliniert und aufgeräumt starteten die Gastgeber ins Anfangsdrittel. In bereits nach 2:51 Minuten war es Sven Schiefner der die Moerser mit 1:0 in Führung brachte. Leider ließen die Tiger bis zur ersten Drittelpause keine weiteren Tore folgen.

Und im zweiten Durchgang war Schluss mit Ordnung und Disziplin – ein schwarzes Drittel für die schwarzen Tiger.

Vor allem wegen der vielen Strafzeiten auf Moerser Seite gewannen die Panther aus Paderborn Oberwasser. Mit satten sechs Treffern übernahmen sie die Partie. Zwar hatte Philip Grühn noch zum 2:2 ausgleichen können, doch als Kevin Sievers das dritte Tor für Moers machte, lagen die Gastgeber schon mit 2:4 hinten. Paderborn traf weitere zweimal bis zum Drittelende. Moers hatte in dieser Phase den technisch versierten Gästestürmern zuviel Raum gelassen. Die insgesamt sechs Gegentreffer bedeuteten das k.o. für die Tiger. Obgleich es Emersic gelang, die Mannschaft in der letzten Drittelpause noch einmal wachzurütteln, und die Schwarz-Gelben zur Aufholjagd bliesen, reichte es nicht. Zwar kam Moers durch Martin Krüger, Gerrit Ackers und erneut durch Philip Grühn bis auf ein Tor heran, doch Paderborn setzte den Schlusspunkt zu ihrem 8:6-Erfolg.

Auswärts in Grefrath

Andrej Emersic war verschnupft, da aus seiner Sicht seine Mannschaft sich selbst geschlagen und die ersten drei wichtigen Punkte aus der Hand gegeben hatte.

Karneval-Samstag, 14. Februar, 19.30 Uhr, steht das erste Auswärtsspiel in der Eissporthalle Grefrath bei der EG an. Wie immer ist dort ein heißer Kampf zu erwarten!