Black Tigers beißen einfach nicht zu

Jörn Kozlowski (schwarz-gelb, hier gegen Paderborn) traf in Grefrath zum 3:1. Doch am Ende hatten die Black Tigers vom GSC Moers das Nachsehen.Foto: Archiv/Christoph Karl Banski
Jörn Kozlowski (schwarz-gelb, hier gegen Paderborn) traf in Grefrath zum 3:1. Doch am Ende hatten die Black Tigers vom GSC Moers das Nachsehen.Foto: Archiv/Christoph Karl Banski

Es sah zu Anfang so verheißungsvoll aus, was die Black Tigers vom GSC Moers in der Eishockey-Aufstiegsrunde zur Regionalliga auf fremdem Eis servierten. Sie zeigten Zähne, vergaßen aber zuzubeißen. So jubelten am Ende die Gastgeber der Grefrather EG bei der 5:7 (4:2, 0:2, 1:3)-Niederlage der Moerser.

So souverän wie die Black Tigers im Anfangsdrittel auftraten und nach Toren von Keven Schmitz, Dennis Lesage, Jörn Kozlowski und Jan Lankes gegen den Dauerrivalen Grefrath am Karneval-Samstag mit 4:2 in Führung gingen, so glücklos und unkonzentriert verlief eigentlich das gesamte restliche Spiel. Vor allem das Mitteldrittel.

Wieder das zweite Drittel verpennt

Wie bereits im ersten Spiel der Aufstiegsrunde gegen den ESC Panthers Paderborn ließen die Schwarz-Gelben im zweiten Drittel dem Gegner zu viel Platz und Raum und verplemperten so nicht nur ihren Lohn, sondern auch den Vorsprung. So konnten die alterfahrenen Spieler der Grefrather um Rene Reuter Morgenluft schnuppern und prompt zum 4:4 ausgleichen.

Obwohl im Schlussdrittel nochmals alle Kräfte bei den Gästen mobilisiert wurden und dabei auch zahlreiche Tormöglichkeiten – auf beiden Seiten – herausgespielt wurden, reichte die Aufholjagd nicht. Obgleich Jan Lankes seine Farben mit seinem zweiten Tor in der 44. Spielminute nochmals mit 5:4 in Führung bringen konnte, konnten die Gäste das Ruder einfach nicht mehr zu ihren Gunsten herumreißen.

In der 51. Minute war es Grefrath, das tatsächlich durch Reuter den 5:5-Ausgleich erzielte. Und dann gingen die Gastgeber nur zwei Minuten später in Überzahl zum ersten Mal beim 6:5 in Führung.

Geschenke konnten die Tiger nicht erwarten. So fiel zwei Minuten vor dem Abpfiff auch noch das 7:5 für die Gastgeber. Die letzten beiden Treffer der Partie erzielte Roby Haazen, der mit seinen insgesamt drei erzielten Toren den Tigern das Leben schwer machte.

Frust und Ärger

Die Grafenstädter waren am Ende jedenfalls gefrustet und äußerst verärgert. Wieder einmal reichte die sportliche Leistung über die gesamte Spielzeit nicht aus.

Tiger-Trainer Andrej Emersic war verschnupft, weil sein Team nach dem fulminanten Auftakt das Spiel noch so aus der Hand gegeben hatte. Dazu kamen einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen.