BG Lintfort will den Derbysieg gegen Bayer Uerdingen

Janosch Feige, hier beim Korbleger, ist wieder fit und will mit der BG Lintfort unbedingt gegen Bayer Uerdingen gewinnen.Foto:Christoph Karl Banski
Janosch Feige, hier beim Korbleger, ist wieder fit und will mit der BG Lintfort unbedingt gegen Bayer Uerdingen gewinnen.Foto:Christoph Karl Banski

Viel Zeit zum Jubeln blieb nicht. Auch wenn der 61:58-Sieg der BG Lintfort bei der BG Bonn-Meckenheim wegen der Personalsituation überraschend kam.

Doch noch ist in der zweiten Basketball-Regionalliga nichts gewonnen. Die BGL lümmelt sich weiterhin als Elfter auf dem vorletzten Tabellenplatz rum. Und in der ersten Regionalliga würden mit Ronsdorf und Euskirchen momentan zwei Teams absteigen, die in der kommenden Saison der Regionalliga-Gruppe der Lintforter zugeteilt würden. Damit reicht Lintfort nicht einmal der zehnte Rang zum Klassenerhalt. Aber noch wird gespielt.

Und da hat das Team um BGL-Trainer Tobias Liebke noch einige Rechnungen offen. Sollten alle beglichen werden können, müsste sich die BGL quasi am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf ziehen können.

Da kommt der Tabellenvierte Bayer Uerdingen, Samstag, 20 Uhr, in der Glückauf-Halle, gerade recht. Lintfort will auf jeden Fall die knappe Hinspielniederlage ausbügeln. Wobei Liebke auch wieder mit seinem kompletten Personal planen kann. Janosch Feige, Marcel Kower und Till Achtermeier müssen beweisen, dass die Mannschaft auch mit ihnen gewinnen kann. Auch Thomas Achtermeier hat seine Krankheit auskuriert, bei Joel Aminu sieht es nach seinen Knieproblemen besser aus. Liebke kann eigentlich ein stärkeres Team ins Derby schicken als gegen Meckenheim. Auf heimischen Parkett muss das Uerdinger Top-Duo Mike Daniyelyan und Lukas Kazlauskas aus dem Spiel genommen werden. Die beiden machten im Hinspiel 66 der 101 Bayer-Punkte.

Tobias Liebke wagt keine Prognose: „Natürlich würden wir liebend gerne auch einmal zwei Siege in Folge feiern, um unser Selbstvertrauen weiter zu stärken. Die Leistung des vergangenen Spieltags hat gezeigt, dass wir uns noch absolut nicht aufgegeben haben und immer noch in der Lage sind, zu kämpfen. Wir dürfen uns gegen Uerdingen allerdings nicht wieder das Spiel selber schwer machen, um hinterher wieder unnötig Kräfte für eine Aufholjagd einsetzen zu müssen. Wir müssen es daher auch einmal schaffen, ein Spiel von vorne nach unserem Willen zu gestalten und das Tempo zu bestimmen.“

Die Zweite mit der Stadt-Revanche

In der Landesliga empfängt BGL II um 18 Uhr KultSport Wuppertal II. Bei SW Baskets Wuppertal gab es am vergangenen Wochenende eine 59:72-Schlappe. Jetzt hofft das Team um BGL-Coach Patrick Wittich auf eine Art Revanche aus der gleichen Stadt.

Der Tabellenvierte hat seine Erste in der Oberliga, kann deshalb selbst nicht aufsteigen. Trotzdem glaubt Wittich nicht an Geschenke. Obgleich die gerade recht kommen würden. Die BGL-Reserve muss aufpassen, um am Saisonende nicht einen der beiden Abstiegsplätze zu belegen.