Bessere Platzierung verpasst

Niklas Kotte und Jacob Hofmann blocken hier einen Angriff bei den deutschen U20-Jugend-Meisterschaften ab.Foto:  JS
Niklas Kotte und Jacob Hofmann blocken hier einen Angriff bei den deutschen U20-Jugend-Meisterschaften ab.Foto: JS

Als „deutscher Vizemeister“ war die U20 des Moerser SC natürlich mit einigen Hoffnungen zum Turnier um die deutsche Meisterschaft nach Heidelberg gefahren. Doch hatte Trainer Martin Schattenberg schon im Vorfeld mit einigen Sorgen zu kämpfen.

Drei angeschlagene Spieler sollten seinen Handlungsspielraum einschränken. Insgesamt hat sich das Team am Neckar nach Schattenberg „ordentlich präsentiert“ - aber insgesamt ein besseres Ergebnis als der elfte Platz im ersten Spiel gegen den SC Schornsheim „verschenkt“. In diesem Spiel kam der MSC nie richtig in Tritt und ging mit 0:2 (17:25, 22:25) verloren.

Deutliche Steigerung

Die weiteren Spiele in der Vorrundengruppe brachten eine deutliche Steigerung: Gegen Heidelberg lief es im zweiten Spiel beim 2:0 (25:13, 25:23)-Erfolg schon besser. Das beste Spiel lieferten die Jungadler gegen die hoch eingeschätzten Schweriner ab. Sie siegten mit 2:0 (25:23, 25:18).

Im Überkreuzspiel gegen den Gruppendritten Berliner TSC rechnete sich der MSC doch einige Chancen für ein Weiterkommen aus. Doch die Jungadler erreichten in Aufschlag und Annahme nicht das vorherige Niveau und verloren mit 0:2 (18:25; 22:25). Schattenberg trocken: „Da sind wir der Musik immer hinterher gelaufen“. So blieben den Moersern nur die Platzierungsspiele für die Ränge neun bis zöwlf.

Unglückliche Niederlage

Gegen Mühldorf gab es aber nach einer starken Leistung eine unglückliche 1:2 (25:27, 25:23, 12:15)-Niederlage. Es folgte im letzten Spiel gegen Giesen noch einmal ein Energieleistung par Excellence und ein 2:1 (25:19, 20:25, 25:11)-Sieg.

Trainer Schattenberg zog nach den Spielen folgendes Fazit: „ Es gab viele enge Spiele. Alle Viertelfinalspiele und auch die Überkreuzspiele gingen über drei Sätze. Also ein absolut ausgeglichenes Niveau. Wir haben gut mithalten können, aber für eine bessere Platzierung hätten wir am im ersten Spiel zupacken müssen.“

Der Kader Niklas Kotte, Noah Voswinkel, Luca Wagner, Arndt Bils, Leo Große-Westermann, Erik Kerp, Dimitris Nikolaidis, Dennis Barthel, Jakob Hofmann, Frederik Mingers, Christopher Schäperklaus, William von Westarp, Trainer: Martin Schattenberg, Co-Trainer: Klaus Schmidt-Kotte.