Beim LG Alpen laufen 170 Bambini mit
17.07.2011 | 16:32 Uhr 2011-07-17T16:32:00+0200
So viele Zuschauer wie noch nie tummelten sich am Samstag in Alpen entlang der Strecke des mittlerweile 20.Sparkassen-Stadtlaufs. Die LG Alpen hatte erneut dazu eingeladen – und in diesem Jahr zum ersten Mal im Vorfeld die Kindergärten angesprochen.
„Die waren gerne dabei“, freute sich Wilhelm Schmitz, LG-Laufwart und Mitorganisator. „Das machen wir im kommenden Jahr wieder“. So war prompt der Bambini-Lauf mit 181 Anmeldungen – und schließlich 170 Aktive auf der Strecke – nach dem 10-Kilometer-Hauptlauf mit 257 Anmeldungen am besten besetzt. „Das machen wir wieder“, freute sich Schmitz über die Resonanz. Denn gerade die kleinsten Läuferinnen und Läufer brachten auch die meisten Zuschauer mit. Mama, Papa, Oma, Opa ... alle feuerten die Knirpse über die 400-Meter-Strecke an.
Der Weltrekordversuch im 5-Kilometer-Rückwärtslaufen blieb ein Versuch. Der Münsteraner Achim Aretz, der mit vier Mitstreitern gestartet war, erreichte zwar als Erster nach 20:25 Minuten das Ziel. Doch 19:30 Minuten hätten es sein müssen.
Insgesamt waren für alle vier Läufe – 1,5-Kilometer-Schülerlauf, Rückwärtslauf, 5-Kilometer-Jedermannlauf, 10-Kilometer Hauptlauf und Bambinilauf – 697 Teilnehmer gemeldet. 302 davon waren Kinder und Jugendliche.
Die jüngsten Läufer waren mit Greta Rohrbach, Jan-Lukas Buschmüller, Tim Streichsbier, Moritz Werle und Matti Kwekkeboom gerade zwei Jahre alt. Mit 65 Jahren war Eva Wilczek älteste Läuferin, Herbert Müller mit 82 Jahren ältester Teilnehmer.
Von der LG Alpen konnten sich allerdings nur wenige Läufer in die Ergebnis-Listen eintragen. „Unsere Leute waren ja fast alle im Einsatz“, so Schmitz. Knapp 40 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dazu kamen noch erneut 19 Bundeswehr-Reservisten, die, ausgerüstet mit professionellen Funkgeräten, die Streckenposten machten. Und die Rot-Kreuz-Helfer erlebten – glücklicherweise – einen vergleichbar ruhigen Tag. Niemand verletzte sich ernsthaft.
Mit Annika van Hüüt hatte die LG Alpen aber doch noch eine Läuferin auf dem Treppchen: Sie kam nach zehn Kilometern in 41:23 Minuten als Zweite ihrer Altersklasse und drittschnellste Frau ins Ziel – hinter Vereinskollegin Carina Fierek.
Spannend war es bei den Männern: Karsten Kruck (LC Duisburg) hatte eine Nasenspitze vor seinem Vereinskollegen Karol Grunenberg, beide wurden mit 33:04 Minuten gestoppt
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