Beim Absteiger GSV Moers ist die Luft raus

Szene mit Seltenheitswert: Yavuz Kalyoncu (links) und Faycal Lechgar bejubelten zuletzt beim GSV zuletzt gegen Amern drei Tore – Moers kassierte aber auch drei.Foto:Archiv/Christoph Karl Banski
Szene mit Seltenheitswert: Yavuz Kalyoncu (links) und Faycal Lechgar bejubelten zuletzt beim GSV zuletzt gegen Amern drei Tore – Moers kassierte aber auch drei.Foto:Archiv/Christoph Karl Banski

Die Luft ist raus, eine alles in allem verkorkste Landesliga-Saison geht für die Fußballer vom GSV Moers (13. Platz, 19:51 Tore, 10 Punkte) zu Ende.

Zum vorletzten Saisonspiel stellt sich am Sonntag, 15 Uhr, beim bereits abgestiegenen Tabellenschlusslicht GSV die SpVgg. Oden-kirchen (3., 38:32, 36) an der Filder Straße vor.

Eine Mannschaft, die sich in den bisher zwei Jahren Ligazugehörigkeit etabliert hat und insgesamt äußerst solide auftritt. Auch wenn Odenkirchen schon zehn Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten 1. FC Mönchengladbach hat und es danach in der Tabelle recht eng zugeht. Mit dem Abstieg hatte die Spielvereinigung aber noch nie ernsthaft etwas zu tun.

Der ist bekanntlich für die Mannschaft vom GSV Moers um Trainer Hrvoje „Vlao“ Vlaovic bittere Realität. Die Grafschafter befinden sich, wie berichtet, bereits im Neuaufbau für die kommende Bezirksliga-Saison. Trotzdem wird Vlao nicht müde, zu betonen, dass sich die Grafschafter vernünftig aus der Landesliga verabschieden wollen, die Verantwortung gegenüber den anderen Teams, die noch um letzte Entscheidungen kämpfen, ernst nehmen. In Goch hat das bei der 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende nicht geklappt. Und in der Hinrunde bei der 1:4-Niederlage in Odenkirchen auch nicht. Es wäre aber vermessen, wenn die GSV-Verantwortlichen jetzt davon sprechen würden, für die Hinspielniederlage Revanche nehmen zu wollen. Dafür fehlt der Mannschaft derzeit schlichtweg die Qualität in der Landesliga.

Wie gesagt, die Luft ist raus, „aber nicht bei meiner gesamten Mannschaft“, versichert Vlaovic. Bei einigen, wenigen Akteuren ist es sogar die Lust, die offensichtlich nicht mehr vorhanden ist. „Das ist aber sehr schade“, so Vlao.