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Volleyball/Bundesliga

Adler wollen Rückkehr mit einem Sieg feiern

25.01.2013 | 23:45 Uhr
Adler wollen Rückkehr mit einem Sieg feiern
Chang Cheng Liu (rechts) während der Bundesligapartie gegen CV Mitteldeutschland im Gespräch mit seinem durstigen Kapitän Tim Broshog.Foto:JS

Nach weit über zwei Jahren treten die Bundesliga-Volleyballer des Moerser SC am Sonntag, 16 Uhr, wieder in ihrer Heimat an – im Enni-Sportpark Rheinkamp begrüßen die „Adler“ zur Premiere die Mannschaft von CV Mitteldeutschland.

Nur zu gerne würde das Team von MSC-Trainer Chang Cheng Liu anlässlich der Heimkehr Fans und Freunde mit einem Sieg beschenken. Doch ganz so leicht wird das am Sonntag wohl nicht werden.

Die Mannschaft von CV-Coach Matthias „Matze“ Münz landete am vergangenen Wochenende einen echten Knaller, als sie in der Jahrhunderthalle im heimischen Spergau den VfB Friedrichshafen sensationell mit 3:0 schlagen konnte. Ein überragender Christoph Helbig, unterstützt von aufopferungsvoll kämpfenden Mitspielern, hatte den größten Anteil am Sieg. Auch gegen den Moerser SC zeigte Helbig in dieser Saison gute Leistungen. Die Devise der einstigen Piraten, wie die Spieler immer noch von den Fans genannt werden, lautet: „Spitzenvolleyball made in Leuna!“ – in Erinnerung an die „Chemie-Tradition“ der Region um Leuna, Spergau und Halle an der Saale.

Die „Piraten“ hoffen

Für einen kontinuierlichen Spitzenvolleyball ist die Mannschaft von Trainer Münz noch nicht stark genug – stark genug für unangenehme Überraschungen jedoch allemal. In der Bundesliga taten sich die Adler beim 3:1-Sieg recht schwer gegen die Mitteldeutschen, im DVV-Pokal musste der MSC in den Tiebreak. Kein Wunder, wenn nun in der dritten Begegnung die „Piraten“ auf einen Sieg hoffen.

Trainer Münz verfügt mit Christoph Helbig über einen sehr guten Diagonalangreifer und ist in der Mitte mit dem finnischen Ex-Adler Jairo Hooi sowie Artur Augustyn sehr gut besetzt. Der MSC wird alle Konzentration brauchen, um am Sonntag bestehen zu können und hat wieder zwei englische Wochen mit dem Hin- und Rückspiel im Challenge Cup gegen das polnische Team Delecta Bydgoszcz hinter sich. Am Mittwochabend verlor Moers in Polen mit 1:3 – und flog aus dem Europapokal.

Nicht nur beim Spiel gegen Bühl zeigten sich Abnutzungserscheinungen beim Liu-Team. Eine ganze Reihe von Sätzen gingen im Schlussdrittel verloren. Die Mannschaft spielte gut mit, erarbeitete sich in den ersten beiden Spielabschnitten sogar Vorteile und Führungen, ging dann aber ab dem 20. Punkt mit Schwächen im Endkampfverhalten in die Knie. Genau diese Schlussakkorde spielen die CV-Volleyballer perfekt: Gegen Friedrichshafen gab es drei Sätze mit jeweils nur zwei Punkten Vorsprung – ein Satz ging in die Verlängerung (25:23, 30:28, 25:23).

Liu: „Ich habe Chemie Volley nie unterschätzt und kenne die Mannschaft – aus eigener Erfahrung und aus den Videos. Wenn wir Helbig bremsen können, haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen. Aber wir müssen hellwach sein – leider konnte ich durch unsere Reise im Training nicht kontinuierlich belasten und gezielt das Endkampfverhalten trainieren.“

Am Freitag trainiert der MSC im Adolfinum, Samstag wohl auch, weil der Sportpark für das Roger-Cicero-Konzert am Abend vorbereitet wird. So konnte vor dem ersten Spiel in der neuen Heimstätte dort nur einmal trainiert werden.

Dennoch ist man beim MSC voller Optimismus: Die Premiere darf nicht in die Hose gehen, ein Sieg muss her. Und außerdem will Moers als Tabellensiebter mit einem Spiel weniger als die Kontrahenten an seiner Platzierung arbeiten – und sich wieder nach oben orientieren.


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