Acht Mannschaften möchten in die zwei Pokal-Endspiele

Nach dem respektablen 1:1 gegen den 1. FC Mönchengladbach (blau), will Landesligist GSV Moers (gelb), hier mit Faycal Lechgar (rechts), heute im Kurt-Blömer-Kreispokal durch einen Sieg beim VfL Rheinhausen ins Finale einziehen.Foto:Christoph Karl Banski
Nach dem respektablen 1:1 gegen den 1. FC Mönchengladbach (blau), will Landesligist GSV Moers (gelb), hier mit Faycal Lechgar (rechts), heute im Kurt-Blömer-Kreispokal durch einen Sieg beim VfL Rheinhausen ins Finale einziehen.Foto:Christoph Karl Banski

Vier Mannschaften sind noch im Kurt-Blömer-Kreispokal vertreten. Heute Abend werden jeweils um 19.30 Uhr die Halbfinalspiele angepfiffen.

Die beiden Sieger haben nicht nur das Endspiel am 14. Mai um 17 Uhr beim TV Asberg erreicht, sondern haben sich dann auch neben den Fußball-Oberligisten SV Sonsbeck und VfB Homberg, die gesetzt sind, für die erste Runde im Niederrheinpokal für die Spielzeit 2015/16 qualifiziert. Aber auch eines der beiden unterlegenen Teams kann noch das Ticket lösen. Am 14. Mai um 12 Uhr treffen die beiden Verlierer, ebenfalls in Asberg, aufeinander, um den dann insgesamt fünften Teilnehmer des Fußballkreises Moers auszuspielen.

GSV spielt beim VfL Rheinhausen

Landesligist GSV Moers ist dabei sicherlich beim A-Ligisten VfL Rheinhausen in der Favoritenrolle. Zumal sich das Team von Trainer Hrvoje Vlaovic in der Rückrunde stark verbessert zeigt und zuletzt am vergangenen Sonntag sogar gegen den Aufstiegskandidaten 1. FC Mönchengladbach ein 1:1 erkämpfte. Allerdings hat der VfL in der Rückrunde bisher noch kein Spiel verloren und ist auf Platz zwei vorgerückt. Einfach wird die Aufgabe für die Grafschafter daher sicherlich nicht.

Einfach wird es auch für den zweiten Landesligisten, VfL Repelen, nicht. Die Elf von Trainer Sascha Weyen ist im Moerser Stadtderby beim Bezirksligisten SV Schwafheim zu Gast. Allerdings haben die Süd-Moerser in den vergangenen Spielen nicht gerade überzeugt, sind in ein Formtief geraten. Repelen dagegen kommt immerhin als Tabellendritter zur Altdorfer Straße, holte zuletzt ein 0:0 bei Viktoria Goch und spielt als Neuling eine gute Rolle in der Landesliga.

Das Endspiel für den Ernst-Vieler-Kreispokal bei den Fußballerinnen findet ebenfalls am 14. Mai, 14.30 Uhr, beim TV Asberg, statt. Da könnte es dann zu einem reinen Budberger Vereinsduell kommen. Denn sowohl das Landes- als auch das Kreisliga-Team des SVB haben das Halbfinale erreicht, das heute Abend ausgetragen wird.

Allerdings leckt die Budberger Erste noch ihre Wunden aus der 1:4-Niederlage im Viertelfinale des Niederrheinpokals beim SV Walbeck am vergangenen Sonntag. Und heute Abend muss das Team von Trainer Daniel Peetz erst einmal die Hürde bei Landesliga-Spitzenreiter SpVgg. Rheurdt-Schaephuysen überspringen. Das vorweggenommene Endspiel wird um 19.30 Uhr angepfiffen.

In der zweiten Begegnung stehen sich mit dem SV Budberg II und GSV Moers III um 19 Uhr zwei Teams aus der Kreisliga gegenüber. Auch der Ausgang dieser Partie ist völlig offen, obwohl der SVB II als Spitzenreiter leichte Vorteile hat.

Drei Plätze

Der Fußballkreis Moers hat in der kommenden Spielzeit 2015/16 drei Plätze im Niederrheinpokal. Gesetzt ist Regionalligist GSV Moers. Normal wären die beiden Endspielteilnehmer auch qualifiziert. Sicher ist auch, dass Landesligist SpVgg. Reurdt-Schaephuysen und Niederrheinligist SV Budberg das Ticket im Niederrheinpokal gelöst haben.

Im Niederrheinpokal dürfen bekanntlich nur erste Mannschaften antreten, so dass weder der SV Budberg II noch der GSV Moers III dort teilnehmen dürfen.