Abstieg für den MSC aus der Verbandsliga ist besiegelt

Ann-Sophie Schattenberg und ihre Kolleginnen vom Moerser SC sind buchstäblich am Boden und müssen absteigen.Foto:Jürgen Sabarz
Ann-Sophie Schattenberg und ihre Kolleginnen vom Moerser SC sind buchstäblich am Boden und müssen absteigen.Foto:Jürgen Sabarz

Das war ein trauriger Samstagabend für die Volleyball-Damen des Moerser SC.

Nach einem packenden Verbandsliga-Spiel verloren sie knapp mit 2:3 (14:25, 26:24, 21:25, 26:24, 9:15) gegen den STV Hünxe. So muss der MSC in der kommenden Saison in der Landesliga antreten.

Nach drei Aufstiegen in Folge reichte es in der Verbandsliga nicht für den MSC. Nach einer schwachen Hinrunde ohne Sieg zeigte das Team in der Rückrunde sehr gute Leistungen und hatte sich Hoffnungen auf den Klassenerhalt gemacht. Gegen eine sehr abwehrstarke Mannschaft aus Hünxe sollte es aber im entscheidenden Spiel anders kommen.

Im ersten Durchgang lief nicht viel zusammen. Über 0:3, 1:7, 2:10 und 10:20 ging der Satz mit 14:25 verloren. Dann rückte Yina Liu auf die Mittelblockposition, Marie Krivec übernahm das Zuspiel. Der gesamte Satz verlief äußerst ausgeglichen. Bis zum 24:24 konnte sich kein Team absetzen. Dann aber war den Moerserinnen das Glück hold, und sie gewannen mit 26:24.

Auch Durchgang drei verlief zunächst sehr eng bis zum 13:13. Dann zog der MSC auf 20:15 davon, fühlte sich danach aber zu sicher. Hünxe glich aus zum 20:20 und gewann schließlich mit 25:21. Damit war Moers schon in der Relegation.

Spürbare Enttäuschung

Die Enttäuschung war zunächst spürbar. Doch nach großen Rückständen bis zum 13:20 wurde der Moerser Angriff sicherer und drehte den Satz noch in einen 26:24-Erfolg um.

Im Tiebreaker war der MSC nun wie beflügelt. Das Team zog auf 7:3 davon, verlor aber wieder den Faden. Hünxe holte Punkt um Punkt auf und führte schließlich mit 8:7. Von da an lief nichts mehr bei den Moerserinnen, und der Durchgang ging mit 9:15 verloren.

Klar, dass bei den traurigen Moerser Mädchen Tränen flossen, aber es gab dennoch aufmunternden Applaus von den zahlreichen Zuschauern. Zum Trost gab es dann auch noch zum Saisonabschluss einen leckeren Kuchen, vorbereitet von Denise Bitters Mutter.

MSC-Trainer Tavenrath sagte nach dem Spiel: „Die nervliche Anspannung war deutlich spürbar. Am kämpferischen Willen hat es nicht gefehlt. Wir mussten gegen einen sehr starken Gegner spielen, dem einfach mehr gelungen ist als uns. Am Ende ist uns etwas die Luft ausgegangen. Ich bin mit den Mädchen dreimal in Folge aufgestiegen. Dass es nun im ersten Jahr Verbandsliga nicht ganz gereicht hat, tut schon etwas weh.“

MSC: Yina Liu, Ann Sophie Schattenberg, Chiara Hoenhorst, Jewgenia Büttner, Lea Schoppe, Jenni Liu, Marie Krivec, Chiara Kotte, Liridona Rahimaj, Denise Bitter, Andrea Groell, Sally Tavenrath. Trainer: Stefan Tavenrath; Co-Trainer: Philipp Boeck.