Absolut Top-Zeiten

Julian Dorow (rechts) und Ronny Kühne zeigten guten Leistungen.
Julian Dorow (rechts) und Ronny Kühne zeigten guten Leistungen.

Das war eine Riesenfreude bei den Sprintern des Moerser TV. Sowohl Julian Dorow als auch Ronny Kühne sprinteten jetzt im Endlauf der Männer beim, wie immer, gut organisierten internationalen Sportfest in Rhede absolute Top-Zeiten.

Dabei sah es am Anfang danach aus, als würde das Wetter wieder eimal einen Strich durch die Rechnung machen. Pünktlich zu den Männersprints setzte Regen ein und beeinträchtigte die Vorläufe. Julian Dorow gewann seinen Vorlauf trotzdem mit exakt 11,00 Sekunden. Ronny Kühne wurde in seinem Vorlauf Sechster (11,13). Mit seinem Ergebnis war Julian Dorow im B-Finale, während es für Ronny Kühne so aussah, als wäre nach dem Vorlauf Schluss.

Kühne rutscht ins Finale

Doch hier wurde es bis zum Endlauf noch richtig spannend. Durch den sukzessiven Verzicht von drei Athleten rutschte Kühne doch noch ins B-Finale. Hier startete er auf der Bahn fünf, direkt neben seinem Vereinskollegen Julian Dorow. Für beide Athleten war es natürlich ein besonderer Ansporn, erstmals seit langer Zeit wieder direkt gegeneinander zu sprinten und natürlich im Endlauf eines großen Sportfestes zu stehen.

Beide erwischten einen guten Start und sprinteten von Anfang an, an der Spitze des B -Finales. Am Ende hatte Julian Dorow als Erster in 10,81 Sekunden vor Andreas Luzat von der Deutschen Sporthochschule Köln (10,86) und Ronny Kühne (10,89) als Dritter die Nase vorn. Im Gesamt-Klassement bedeutete das für Dorow Rang sieben, für Kühne Platz zehn und Bestzeiten für beide.

Ebenfalls eine Top-Zeit lief der junge Luca Senftleben über 3000 Meter bei der männlichen Jugend. Senftleben, der noch vor einer Woche in Dormagen über 800 m mit 2:06,05 Minuten eine neue, tolle Bestzeit lief, wollte sich mit deutlich schnelleren Läufern messen.

Die Jugendlichen starteten zusammen mit den Männern. Sowohl für die Erwachsenen als auch für die Jugendlichen war die böige, schwülwarme Witterung zum Ende der Veranstaltung nicht optimal. Trotzdem lief Luca Senftleben mit 9:25,05 Minuten eine starke Zeit und konnte sich zudem über einen schönen vierten Platz freuen.