Abels Rettungsformel: Neun aus 17!

Genau 27 Punkte trennen den Tabellenzweiten SSVg Velbert und das Schlusslicht VfB Homberg in der Tabelle der Fußball-Oberliga Niederrhein. Am Sonntag (15 Uhr, Sporplatz an der Poststraße) will der Außenseiter sofort Flagge zeigen. „Velbert hat eine hohe Qualität im Kader, aber wir sind gut beraten, gleich zum Start schon Erfolge einzufahren. Alles, was wir anfangs verpassen, müssen wir dann am Ende unter Dach und Fach bringen“, weiß Trainer Günter Abel, welcher Kraftakt auf ihn und seine Jungs wartet.

Abels Rettungsformel unterstreicht das ambitionierte Unterfangen Klassenerhalt: 17 Spiele stehen noch auf dem Plan. Davon müssen wir neun gewinnen.“

In der ersten Halbserie schafften die Gelb-Schwarzen gerade zwei Erfolge und leisteten sich eine Durststrecke von acht Niederlagen in Folge. Der erste Punktgewinn gelang erst am neunten Spieltag beim 1:1 in Nievenheim. Das soll nun komplett anders laufen. Abel: „Wir haben in der über sechswöchigen Wintervorbereitung hart malocht, die Spieler haben viel getan und geackert wie die Wahnsinnigen. Jetzt kommt es darauf an, zu beweisen, dass wir dazu gelernt haben.“ Der Ex-Profi schiebt nach: „Die Situation ist für uns alle spannend. Wer das hier sportlich packt, der gewinnt eine ganze Menge. Das kann jeder Einzelne in seiner Vita vorzeigen. Ich weiß natürlich, dass der Weg noch sehr weit ist.“

Noch hat der Homberger Chefcoach nicht alle Starttickets vergeben. Die Besetzung der Torwartposition, wo sich Talent Fabian Groß und Martin Hauffe um den Platz zwischen den Pfosten streiten, fällt Abel aus dem Bauch heraus. Rückkehrer Simon Kouam Kengne ist noch nicht fit genug für die Startelf. Der zweite Neuzugang Sebastian Schweers ist im zentralen Mittelfeld gesetzt.