Zweimal Bronze: Muskel-Probleme bremsen Kornobis

Die Starts bei den westfälischen Jugendmeisterschaften bescherten zwei Bronzemedaillen: Martin Kornobis (links, hier  mit seinem Trainer Heinz Dröscher).
Die Starts bei den westfälischen Jugendmeisterschaften bescherten zwei Bronzemedaillen: Martin Kornobis (links, hier mit seinem Trainer Heinz Dröscher).
Foto: WP

Menden..  Bei den westfälischen Jugendmeisterschaften in Dortmund war die LG Menden mit Martin Kornobis vertreten. Das 16-jährige Talent hatte sich für die Wettbewerbe im Kugelstoßen und im Diskuswurf qualifiziert.

Der junge Hönnestädter hatte zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen, und auch an diesem Tag machte sich dieses Handicap bemerkbar. Martin Kornobis konnte beim Kugelstoßen seine Schnelligkeit nicht einsetzen und deshalb seine persönliche Bestweite von 16,04 Metern, die er noch vor wenigen Wochen bestätigt hatte, nicht erreichen. Er stieß am Ende 14,87 Meter weit und musste sich mit dem dritten Platz begnügen.

Drei von sechs Würfen gültig

Auch im Diskuswurf waren die Probleme deutlich zu spüren. Von sechs Versuchen blieben drei Würfe ungültig. Zwei Wochen zuvor hatte Martin Kornobis bereits bei einem Probewettkampf festgestellt, dass die hohen Würfe im Dortmunder Stadion problematisch sind, da der Wind stets Schwierigkeiten bereitete. Dieses Mal konnte er sich gut auf diese Verhältnisse einstellen und mit seinem letzten Versuch ein Ergebnis von 42,78 Metern erzielen. Auch hier reichte es für Martin Kornobis zum Bronzeplatz.

Auch bei den offenen NRW-Meisterschaften der Frauen in Bottrop kämpfte man mit Problemen. LGM-Athletin Kathrin Weingarten bestritt hier die 100 Meter Hürden. Die Mendenerin kam jedoch nicht richtig in den Lauf hinein und hatte zudem noch mit einem starken Gegenwind zu kämpfen. Ihr Ergebnis (16,38 Sekunden) blieb daher deutlich über der Zeit, die sie eigentlich laufen kann.