Wölfe jubeln über Oberliga-Ticket

Die Oberliga-Qualifikation ist  seit Donnerstagabend perfekt: Unbändiger Jubel herrschte bei den A-Jugend-Handballern der JSG nach dem 38:31-Sieg gegen die JSG Hesselteich-Loxten.
Die Oberliga-Qualifikation ist seit Donnerstagabend perfekt: Unbändiger Jubel herrschte bei den A-Jugend-Handballern der JSG nach dem 38:31-Sieg gegen die JSG Hesselteich-Loxten.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Unbeschreiblicher Jubel in der Walram-Halle. Die A-Jugend-Handballer der JSG Menden Sauerland tanzten voller Freude über den gerade erreichten Oberliga-Aufstieg über das Spielfeld, die Mendener Fans unter den über 200 Zuschauern klatschten begeistert Beifall.

Menden..  Mit 38:31 (18:11) hatte das Team von Trainer Daniel Knehans am Donnerstagabend die JSG Hesselteich-Loxten besiegt und nach dem 31:27 am Dienstag den zweiten Vergleich sogar noch souveräner gestaltet.

„Ich freue mich einfach riesig für die Jungs, dass wir in der kommenden Saison in einer wirklich starken Liga spielen dürfen“, sagte ein überglücklicher Daniel Knehans.

Die Mendener Talente legten gnadenlos engagiert und mit einem höllischen Tempo los. Das 7:2 nach elf Minuten bezeichnete der Trainer als „sensationell.“ Überragend in der ersten Halbzeit: Torwart Timon Giacuzzo. Er wehrte nicht nur einen Siebenmeter ab, sondern wartete mit mehr als einem halben Dutzend starker Paraden auf. Knehans: „Das war richtig stark.“

Und im Angriff? Da nutzten Thorben Eberhard, Tim Voß oder Frederic Rus ihre Möglichkeiten konsequent und mit viel Übersicht. Besonders sehenswert war das 9:5 nach Arne Feldmanns Rückhand-Pass auf Tim Voß (17.). Die Gäste hatten auch im zweiten Durchgang zunächst nichts zu bestellen. Thorben Eberhard, Rene Tillmann und Tim Voß schraubten das Ergebnis sogar auf 25:15 (36.).

Erst als das JSG-Team aufgrund des irren läuferischen Aufwandes in der ersten Halbzeit ein wenig zurücksteckte und Rene Tillmann, Lennart Pahlig und Frederic Rus freie Möglichkeiten überhastet ausließen, durften die Ostwestfalen ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. „Wir wussten, dass die zweite Halbzeit schwerer werden würde, denn Hesselteich hatte nichts mehr zu verlieren, aber wir haben das gut durchgezogen. Das war noch besser als im Hinspiel“, lobte Knehans sein Team. „Unsere Taktik ist perfekt aufgegangen.“

JSG Menden Sauerland: Giacuzzo, Smolensk; Feldmann (3), Stracke (4/1), Butzek, Rus (6), Tillmann (5), Eberhard (7), Serges, Voß (6), Sutmeier (2), Goldschmidt (1), Pahlig (4).